Tagsüber fährt die 18jährige Alex Owens mit dem Rennrad zur Arbeit als Schweißerin in ein Pittsburgher Stahlwerk. Nachts verausgabt sie sich in der Bar "Mawby's" als Tänzerin vor den Arbeitern. Aber sie strebt nach Höherem: Sie träumt von einer klassischen Tanzausbildung an der Ballettschule. Unterstützt und trainiert wird das talentierte und ehrgeizige Mädchen dabei von ihrer mütterlichen Freundin Hanna Long, die selbst einmal klassische Tänzerin war.

Neben "Dirty Dancing" mit Patrick Swayze war "Flashdance" der erfolgreichste Tanzfilm der Achtzigerjahre. Dafür verantwortlich waren die explosiven Einlagen von Jennifer Beals, die in der Filmgeschichte inzwischen ihren festen Platz haben und in Filmen wie "Showgirls" erfolglos imitiert werden. Auch in dem britischen Erfolgsfilm "Ganz oder gar nicht" (1997) über strippende Stahlarbeiter wird "Flashdance" zitiert: Die Tante könne überhaupt nicht schweißen, heißt es da. Aber tanzen kann sie. Und das zu Giorgio Moroders schweißtreibendem Soundtrack, der ein internationaler Hit wurde.

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