ARTE-Doku

"Automania": die Anfänge einer irrationalen Liebesbeziehung

von Rupert Sommer

Warum lieben so viele Menschen Autos und wo hatte diese irrationale Liebe ihren Beginn? Die neue Technik-Dokumentation von Tom Ockers blickt auf die ersten Autopioniere zurück.

ARTE
Automania
Dokumentation • 18.03.2021 • 20:15 Uhr

Es ist eine irrationale Liebesbeziehung. Aber eine, die zumindest auf klaren Sehnsüchten basiert: Wer sich ein edles Fahrzeug zulegt, hofft nicht nur darauf, von A nach B zu gelangen, sondern es geht für viele auch darum, ein besonderes Gefühl von Geschwindigkeit, Freiheit und Status zu erleben. Diesen Wünschen geht die neue Technik-Dokumentation "Automania", die ARTE in Erstausstrahlung zeigt, auf den Grund. Filmemacher Tom Ockers blickt dabei zunächst auf die ersten Autopioniere zurück, die schon früh dem Rausch der Geschwindigkeit erlagen. Auch, wenn das damalige Spitzen-Tempo PS-Freaks von heute nur müde lächeln lässt. Für wahre Autolieber geht es aber sowieso um mehr als pure Leistung: Ihr Herz schlägt fürs Design.

Nachgezeichnet wird der rasante Aufstieg der Automobile zu Ikonen des technischen Fortschritts und des individuellen Wohlstands. Doch auch die Schattenseiten der Autobegeisterung werden nicht ausgeblendet: Schon in den Anfangstagen der ersten Erfinder wurde die vermeintliche "Raserei" angeprangert.

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Nach dem Zweiten Weltkrieg sorgte die Massenmotorisierung in Europa schon bald für große Probleme – und viele Unfälle mit aus heutiger Sicht erschreckend hohen Zahlen an Verkehrstoten. Erst nach und nach wurde die Fahrzeug-Sicherheit in der Autoproduktion und -gestaltung zum neuen bestimmenden Leitbegriff.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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