Als "Babylon Berlin" im vergangenen Herbst sehr erfolgreich im Pay-TV-Programm von Sky startete, galt Tom Tykwers Serie als erster hiesiger Versuch, Netflix und Co. Paroli zu bieten. Es gelang: Kritiker und Publikum waren national und international voll des Lobes für das 20er-Jahre-Epos, das auf Volker Kutschers Roman "Der nasse Fisch" basiert, und mit Volker Bruch und Liv Lisa Fires zwei beeindruckende Hauptdarsteller fand.

Nun feiert die Gemeinschaftsproduktion von Sky und ARD auch im Free-TV ihre Premiere: Ab 30. September zeigt das Erste den berauschenden Historienkrimi über die Hauptstadt im Jahr 1929 jeden Donnerstag zur besten Sendezeit, ab 20.15 Uhr.

Ausgestrahlt werden die insgesamt 16 Episoden der ersten beiden Staffeln jeweils in Doppelfolgen – abgesehen vom Auftakt, der mit den ersten drei Serienepisoden aufwartet. Laut ARD-Programmdirektor Volker Herres dürfen sich die Zuschauer "auf die Free-TV-Premiere dieser einzigartigen deutschen Serie freuen, einer rauschhaften Inszenierung des turbulenten Lebens im Berlin der Weimarer Zeit".

"Babylon Berlin" liefere "Erzählkunst vor zeitgeschichtlichem Hintergrund mit dem Schauwert des großen Kinos". Insgesamt verschlang das Mammut-Projekt, für das eigens drei Straßenzüge in Babelsberg errichtet wurden, 40 Millionen Euro.


Quelle: teleschau – der Mediendienst