Arbeitstitel "Der Dschungel"

Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik: TV-Produzent plant Serie

In einer vierteiligen Miniserie mit dem Arbeitstitel "Der Dschungel" wollen Autor und Produzent Jörg Winger und TNT Serie von einem fiktionalen Corona-Ausbruch in einer modernen Fleischfabrik in Nordrhein-Westfalen erzählen.

Parallelen zur Realität sind hier sicher kein Zufall: Ein COVID-19-Ausbruch in einer Fleischfabrik in Nordrhein-Westfalen – das ist das Thema der neuen Miniserie "Der Dschungel", die der Pay-TV-Sender TNT Serie derzeit entwickelt. Die Idee dazu stammt von Jörg Winger ("Deutschland '83", "Hackerville"), der das Projekt als Autor und Produzent unter dem Dach der UFA Fiction realisiert.

Im Zentrum der vierteiligen Miniserie steht ein Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2020. Die fiktionale Handlung begleitet drei Familien durch Zeit vor und nach dem Ausbruch. Jede für sich hat mit ihren eigenen Aufgaben zu kämpfen: Die erste Familie fürchtet um den Verlust ihrer Macht. Die zweite hat mit den widrigen Umständen der Fließbandarbeit zu kämpfen. Die dritte versucht, den Ausbruch aufzuklären.

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"In einer Fleischfabrik bündeln sich Themen wie ökonomische Ungleichheit, Migration, industrielle Arbeitsbedingungen, Gesundheitspolitik und Klimawandel wie unter einem Brennglas. Globale Probleme spiegeln sich hier im Lokalen", erklärt der Serien-Schöpfer Jörg Winger. "Wir sind überzeugt, dass dieser Stoff mit seiner emotionalen Kraft und gesellschaftlichen Relevanz das Zeug dazu hat, einen differenzierten Beitrag zur öffentlichen Debatte zu leisten."

Auch Hannes Heyelmann, der Geschäftsführer der WarnerMedia-Sender in Deutschland, zeigt sich von dem Projekt begeistert: "Die Idee, ein so aktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema aufzugreifen und aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen, hat uns überzeugt. Wir sind gespannt auf das Pilotbuch."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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