Fernsehermittler gibt es in Deutschland wie Sand am Meer. "Die Füchsin" aber ist anders als alle anderen: Drehbuchautor Ralf Kinder schickte 2015 mit Anne Marie Fuchs, gespielt von Lina Wendel, erstmals eine Ex-Stasi-Agentin ins Rennen. Die ARD wiederholt nun den ersten Film der "Füchsin"-Reihe.

Fuchs lebt als Hartz-IV-Empfängerin in einer schmucklosen Düsseldorfer Hochhaussiedlung, ihr einziger regelmäßiger Kontakt ist Simone Papst (Jasmin Schwiers), die Besitzerin ihres Lieblingscafés, bei der Anne auch mal anschreiben lassen darf. Drei Filme der Reihe hat die ARD bislang gedreht, ein vierter soll 2019 ausgestrahlt werden. Nun zeigt der Sender den Auftaktfall "Dunkle Fährte" erneut. Bei der Erstausstrahlung im Dezember 2015 erreichte er rund 4,3 Millionen Zuschauer.

Im Film von Samira Radsi bietet Anne ihrer Freundin ihre Hilfe an, als Simones Bruder Sebastian nach dem gewaltsamen Tod eines Freundes spurlos verschwindet. Gemeinsam mit Simones Ehemann Youssef (Karim Cherif) nimmt die Füchsin die Fährte auf. Was Simone und Youssef nicht ahnen: Die unscheinbare Dame mittleren Alters ist eine ehemalige Stasi-Agentin, die ganz genau weiß, wie sie an die benötigten Informationen rund um Sebastians Verschwinden kommt. Doch nicht alle Ermittlungsmethoden der Füchsin sind legal ...


Quelle: teleschau – der Mediendienst