Wie geht es weiter mit dem neuen "James Bond"? Selbst der designierte Bösewicht tappt offenbar im Dunkeln und weiß nicht, ob er wirklich den Widersacher des Geheimagenten spielen darf.

Normalerweise bleibt bis zur offiziellen Präsentation geheim, wer der neue Gegner von James Bond wird. Doch da bei der Produktion des 25. Bond-Films alles drunter und drüber geht, scheint Saïd Taghmaoui beschlossen zu haben, sich über dieses ungeschriebene Gesetz hinwegzusetzen: Der französische Darsteller enthüllte im Gespräch mit dem arabischen Magazin "The National", dass er als Bond-Bösewicht gecastet wurde. Allerdings wisse er selbst nicht, ob das nach dem Abgang des ursprünglich verpflichteten Regisseurs Danny Boyle nun noch aktuell sei.

"Ich wurde von Danny Boyle gecastet, aber nachdem er nun nicht mehr am Projekt mitwirkt, ist alles in der Schwebe", erklärt der 45-Jährige, der zuletzt in "Wonder Woman" eine größere Nebenrolle spielte. "Wir wissen nicht, wer der Regisseur sein wird und die Produzenten wissen nicht, ob sie sich lieber Richtung Russland oder Richtung Mittlerer Osten orientieren wollen", sagt der Schauspieler, dessen Eltern aus Marokko stammen. "Mir wurde tatsächlich nur gesagt: 'Wenn es der Mittlere Osten wird, bist du dabei, wenn es Russland wird, jemand anderes'".

Bislang gaben die Produzenten der Bond-Reihe noch keinen Nachfolger für Danny Boyle bekannt, als mögliche Kandidaten stehen Gerüchten zufolge S.J. Clarkson, Bart Layton und Yann Demange in der engeren Auswahl.


Quelle: teleschau – der Mediendienst