2018 erhielt Martina Hill bei SAT.1 ihre erste TV-Show unter eigenem Namen. Die zweite Staffel läuft nun auf einem anderen Sendeplatz. Ob es den Quoten hilft?

Nach ihrer Kult-Comedy "Knallerfrauen", von der zwischen 2011 und 2015 vier Staffeln bei SAT.1 liefen, musste Martina Hill nicht etwa Sorge haben, womöglich urplötzlich ohne Arbeit dazustehen. Die Comedienne ist weiterhin gut im Geschäft. Unter anderem als Synchronsprecherin (zuletzt "Drachenzähmen leicht gemacht 3" und "Pets 2") sowie weiterhin im Spaß-Bereich. "Nein. Die Angst, dass es in meinem Beruf irgendwann vielleicht mal nicht mehr laufen könnte, die Konkurrenz nicht schläft oder Projekte ausbleiben, habe ich nicht. Ich finde einen Ein-Jahres-Plan immer ganz schön, von Projekt zu Projekt. Dann komme ich gar nicht erst in die Versuchung, abzudriften", sagte die 45-Jährige unlängst in einem Interview.

Und Martina Hills Programm in diesem Jahr ist weiterhin gut gefüllt. Bei SAT.1 kehrt sie mit ihrer Show unter eigenen Namen zurück auf den Bildschirm. Allerdings mit einer Änderung. Waren die acht Folgen der ersten Staffel noch freitags zu sehen, laufen sie nun am späteren Sonntagabend. In der "Knaller-Show", wie sie ihr Format nennt, sind weiterhin Tanz- und Stand-Up-Einlagen der Berlinerin vor größerem Publikum zu sehen. Zudem prollt sie auch in Einspielerfilmen mit Carolin Kebekus, verkauft mit Olaf Schubert, flirtet mit Roland Trettl, ermittelt mit Erdogan Atalay und tätowiert Eko Fresh.

Mit dem Wechsel des Sendeplatzes hofft SAT.1 darauf, dass die Quoten für Martina Hill wieder steigen. Die erste Staffel war im Oktober vergangenen Jahres zunächst hervorragend gestartet. "Die Martina Hill Show" erreichte bei der Erstausstrahlung starke 15 Prozent bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Fortan purzelte der Zuspruch allerdings auf nur noch 5,8 Prozent. Im Zuge von "The Voice of Germany", das ebenfalls am Sonntag, 15. September, mit neuen Folgen startet, soll Hill gerade das junge Publikum beim Unterföhringer Sender halten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst