Es ist ein Volk, das als Gemeinschaft der "letzten Heiden" in die europäische Geschichtsschreibung eingegangen ist. Viel weiß man nicht über die ländlich geprägten Bräuche und den Glauben an Naturgötter der Stämme aus dem Osten, die sich vor rund 1300 Jahren zwischen Elbe und Oder niederließen, wo zuvor eine menschenleere Weite lag. Schnell machten die Zugezogenen das eigentlich fruchtbare Land urbar und wandten sich zumindest nach und nach auch dem Christentum zu.

Wie die neue, vom MDR gemeinsam mit dem RBB erstellte Dokumentation "Geschichte im Ersten: Die Slawen" aufzeigen kann, gab es erstmalig im 7. Jahrhundert Zeugnisse kriegerischer Auseinandersetzungen. Doch allzu viel ist nicht bekannt über das Volk, das ohne feste Landesgrenzen auskam und deren kulturellen Spuren teilweise noch heute nachzuweisen sind.

Die Dokumentation begleitet mit vielen Spielszenen exemplarisch eine Gruppe von Slawen auf heutigem deutschen Boden über die Jahrhunderte hinweg.


Quelle: teleschau – der Mediendienst