Nach seinem Auftritt als Gast in der ZDF-Sendung "Die versteckte Kamera" hat Martin Rütter sich auf Facebook Luft gemacht. Der "Hundeprofi" war gar nicht einverstanden mit einem Einspielfilm, bei dem Hunde auf die Schippe genommen wurden. Außerdem verärgete ihn, dass seine während der Aufzeichnung geäußerte Kritik vom Sender angeblich stark gekürzt wurde.

Was war passiert? In dem Film wurden Hunde durch einen Lockvogel und mithilfe eines Plüschundes oder aus einem Fake-Baum heraus erschreckt. Das fand Martin Rütter überhaupt nicht lustig. In der Sendung sagte der Hundetrainer, dass die Hunde total gestresst wurden. Danach legte Rütter bei Facebook nach.

In einem Video kritisierte er das ZDF scharf. "Da gab es einen Einspielfilm, der ach wie witzig sein sollte. Und was ist passiert? Hunde wurden verängstigt und erschreckt. Und Leute, das ist kein Humor, das ist einfach blöd", sagte Rütter. "Menschen auf die Schippe zu nehmen, gerne auch mich, überhaupt kein Problem. Aber Tiere, sie sich überhaupt nicht mit der Situation auseinandersetzen können, das geht einfach nicht."

Was ihn zusätzlich nervte: Das ZDF hatte laut seiner Aussage die schon während der Aufzeichnung der Sendung geäußerte Kritik stark gekürzt. "Was macht das liebe ZDF? Schnipp schnapp, kurz geschnibbelt mein Statement, sodass es so wirkt, als hätte ich den Film auch noch lustig gefunden." Angeblich hätten ihm die Verantwortlichen das schon bei der Sendung angekündigt: "Pass mal auf Rütter, das ist hier eine Unterhaltungssendung, da ist die Stimmung aber direkt im Arsch", so gab Rütter die Szene wieder.

"Ich fand und finde den Film einfach nur total Schrott und einfach nicht in Ordnung für die Hunde", sagte Rütter zum Abschluss seines Selfie-Videos.

Das ZDF bezog Stellung zu den Vorwürfen der Tierquälerei. "Der Film für 'Die versteckte Kamera' wurde sowohl im Vorfeld als auch während des Drehs von Tiertrainern begleitet. Diese haben zu keinem Zeitpunkt Bedenken geäußert. Darüber hinaus waren alle Hundebesitzer im Vorfeld involviert, haben ebenfalls die Dreharbeiten eng begleitet, und auch hier gab es keine Bedenken oder Beschwerden", wurde ein Sprecher bei "Bild" zitiert.