Es ist eine Rückkehr zu den Wurzeln: Sylvie Meis sitzt wieder in der Jury von "Das Supertalent" – nach sieben Jahren "Pause". Von 2008 bis 2011 hatte die Niederländerin bereits den Platz zwischen Dieter Bohlen und Bruce Darnell inne. Insgesamt saß sie vier Jahre auf dem vermeintlichen Schleudersitz.

Keine ihrer Nachfolgerinnen – ob nun Michelle Hunziker, Lena Gercke, Inka Bause oder zuletzt Nazan Eckes – schafften mehr als nur zwei Staffeln. Über ihr Comeback bei RTL zeigte sich die 40-Jährige begeistert. "Ich freue mich riesig, wieder neben Dieter und Bruce zu sitzen und all die tollen Talente zu sehen. Beim Supertalent hat meine TV-Karriere in Deutschland vor zehn Jahren angefangen, als Dieter mich in die Jury holte. Dafür bin ich ihm auf ewig dankbar."

Auch Bohlen freut sich darüber, seine Kollegin zurück an alter Wirkungsstätte begrüßen zu können: "Ich habe Sylvie vor zehn Jahren zu 'Das Supertalent' geholt, und gemeinsam mit Bruce waren wir das Dreamteam mit den bisher höchsten Quoten."

Steigen die Quoten wieder?

Ob diese jemals wieder erreicht werden können, erscheint zumindest fragwürdig. 2010, mit Meis in der Jury, saßen beinahe acht Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen, als einzigartige und skurrile Talente ums Weiterkommen wetteiferten (Marktanteil gesamt: 25,7 Prozent). In all den darauf folgenden Jahren sind die Quoten von "Das Supertalent, ohne Meis in der Jury, kontiniuerlich abgesackt. Bei der jüngsten Staffel waren es noch 3,82 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 13,3 Prozent).

Dieser verbliebene, aber immer noch beachtliche "Rest" verfolgte im vergangenen Jahr, wie die erst zehnjährige Alexa Lauenburger sich den Titel eines "Supertalents" sicherte. Dem jungen Mädchen aus Gokels gelang dies, in dem sie ein Rudel aus Mischlingshunden sehr gekonnt im Zaum hielt. Die Siegprämie in Höhe von 100.000 Euro wird auch in diesem Jahr wieder von RTL ausgelobt. Im Live-Finale und insgesamt 14 geplanten neuen Folgen der erneut von Daniel Hartwich moderierten Show treten die besten zwölf Kandidaten genau um diesen Betrag an. Wer dann das größte Talent und Unterhaltungspotenzial besitzen möge, darüber entscheiden die Zuschauer per Telefonvoting.

Im "Schlepptau" der zwölften Staffel von "Das Supertalent" kehrt auch "Take Me Out" bei RTL zurück auf die Bildschirme. Sechs neue Folgen der temporeichen Singleshow (ab 23 Uhr) sind zunächst geplant. Auch in einer sechstes Staffel versucht Moderator Ralf Schmitz wieder 30 Damen mit nur einem einzigen Typen zu verbandeln. Zuletzt lief dieses Vorhaben beim Kölner Sender immer wieder gut. Einzelne Folgen von Schmitz' Kuppelparade knackten im März dieses Jahres die 20-Prozent-Marke bei der werberelevanten Zielgruppe.


Quelle: teleschau – der Mediendienst