"Erlebnis Erde: Polartag"

Skandinaviens Wildnis im Sommer: Ein bildgewaltiges Spektakel

von Sarah Kohlberger

In einer zweiteiligen "Erlebnis Erde"-Dokumentation werfen die Filmemacher Alexandra und Steffen Sailer einen Blick darauf, wie Tiere und Pflanzen im Norden Skandinaviens mit den endlosen Tagen und Nächten umgehen. Ein bildgewaltiges Spektakel, das in nicht gerade reisefreundlichen Pandemiezeiten gerade recht kommt – zumal der Film im traumhaften nordischen Sommer ansetzt.

ARD
Erlebnis Erde: Polartag – Skandinaviens Wildnis im Sommer
Dokumentation

In den Sommermonaten haben es Zugvögel im Norden Skandinaviens besonders leicht, sich um das Aufziehen ihres Nachwuchses zu kümmern. Da die Sonne fast rund um die Uhr scheint, wächst genügend Nahrung, um die Jungtiere zu versorgen. Der scheinbar endlose Polartag birgt aber auch Gefahren: Die Brut ist in der Helligkeit gut zu erkennen, und für Raubtiere wie Raben oder Adler leichte Beute. Doch nicht nur für Vögel sind lange Polartage Fluch und Segen zugleich – die gesamte Tier- und Pflanzenwelt muss sich den gegebenen Bedingungen anpassen. Manchen Lebewesen gelingt dies besser als anderen.

Die erste Folge "Polartag – Skandinaviens Wildnis im Sommer", die das Erste zur besten Sendezeit zeigt, beschäftigt sich damit, wie Polarfüchse, Bären, Rentiere oder Wölfe in der andauernden Helligkeit leben. Wie wirkt sich das Licht auf das Jagen, das Fressen und das Schlafen aus? Die bildgewaltigen Aufnahmen liefern Einblicke in eine artenreiche Flora und Fauna, die sich mit widrigen Naturbedingungen auseinandersetzen muss.

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Eine Woche später, am 14. Dezember, zeigt das Erste ebenfalls zur Primetime den zweiten Teil der "Erlebnis Erde"-Dokumentation: In "Polarnacht – Skandinaviens Wildnis im Winter" halten die Filmemacher fest, welche Auswirkungen die Dunkelheit und die Kälte auf das Tier- und Pflanzenreich haben. Viele Lebewesen können sich akklimatisieren: Während Pflanzen ihren Stoffwechsel verändern können, passen Elche oder Moschusochsen einfach ihren Blutkreislauf und ihr Verdauungssystem an. Andere Tierarten lösen das Problem auf ganz andere Weise: Sie verfallen in Winterschlaf.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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