Wie sah die Welt aus, als Pierre Littbarski zwölf war? Gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern begibt sich "Litti" auf Zeitreise und landet im Jahr 1972. Das dreiteilige "Timetainment"-Format des ZDF endet mit dieser Folge.

Erinnerungen an das eigene Leben mit zwölf Jahren – überall, wohin man blickt. Nun, wenn das keine starken Gefühle auslöst! Das ZDF-Format "Grüße aus ..." schickte drei Prominente in die Vergangenheit, indem man sie mit ihren Familien ein Wochenende in einem Haus verbringen ließ, das perfekt auf jenes Jahr "gestylt" war, als die Protagonisten zwischen Kindheit und Jugendalter standen. In den Folgen eins und zwei stellten sich bereits Schauspieler Thomas Heinze ("Grüße aus 1976") und Musikerin Patricia Kelly ("Grüße aus 1981") dem Nostalgie-Flash. Nun ist der heute 59-jährige Fußball-Weltmeister von 1990, Pierre Littbarski an der Reihe. Er schickt "Grüße aus 1972".

Den Reiz des vom ZDF als "Timetainment" bezeichneten Formats dürften die Programmverantwortlichen in der erhofften Reaktion des (älteren) Zuschauers sehen: "Aha, diese Musik, dieses Möbelstück, jenes Lebensdetail kenne ich aus meiner eigenen Jugend". Gleichzeitig dienen die mitgebrachten Kinder der Prominenten als Spiegel jener Vergangenheit im Heute. Klar, dass Handys und Internet für ein Wochenende verboten sind und dass "skurrile" Essens- und Lebensbräuche jener Zeit wieder aufleben.

Auch ein prominenter Besucher, der im Leben des Zeitreisenden eine wichtige Rolle spielte, schaut pro Folge überraschend vorbei. An Pierre Littbarskis Tür klopft der ehemalige Nationalmannschafts-Kapitän und spätere Bundestrainer Berti Vogts, der als Trainer mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 1996 Europameister wurde. Den 1946 geborenen Vogts und Pierre Littbarski verbindet eine langjährige Freundschaft. Ob das – von der Grundidee – spannend klingende Format "Grüße aus ..." nach drei sommerlichen Testfolgen fortgesetzt wird, werden wie immer die Quoten entscheiden.


Quelle: teleschau – der Mediendienst