08.02.2021 "The Hunt"

Hilary Swank: "Mein Beruf zermürbt mich manchmal"

von Rachel Kasuch
Athena (Hilary Swank) and Crystal (Betty Gilpin).
Athena (Hilary Swank) and Crystal (Betty Gilpin).  Fotoquelle: Sky / 2019 Universal City Studios LLLP & Perfect Universe Invetment Inc.

Im US-Thriller "The Hunt" (Jetzt auf Sky und Sky Ticket) spielt Hollywood-Star Hilary Swank die Sadistin Athena Stone, die gemeinsam mit einer Gruppe reicher Leute auf einer perfiden Menschenjagd ist. Der Film: Ein symbolischer und erschreckender Spiegel für den immer größer werdenden Graben zwischen den sozialen Schichten in den Vereinigten Staaten.

Für die 46-jährige Schauspielerin, die in ihrer langjährigen Karriere bereits zwei Oscars überreicht bekommen hat, stellt die künstlerische Herausforderung ein großes Privileg dar. Sich neu auszuprobieren und Neues zu lernen zählt zu den heimlichen Leidenschaften des Leinwandstars. Hilary Swank gibt offen zu: "Als Kind hast du so viele Momente, in denen du etwas zum allerersten Mal erlebst oder siehst – sei es, wenn du ein Buch liest oder wenn du lernst, Fahrrad zu fahren. Es ist ein fast schon euphorisches Gefühl, Neues zu lernen. Als Erwachsener werden diese Momente immer weniger."

Als Schauspielerin hat Swank das Glück, immer wieder vor neuen Herausforderungen zu stehen. So nahm sie für den Film "Amelia" beispielsweise Flugstunden und schwärmte im Nachhinein: "Es war gefährlich und abenteuerlich – all die Dinge, die ich liebe!" Sie ergänzt: "Einer der Vorteile meines Berufs ist, dass ich all die Dinge erleben darf, die ich unter normalen Umständen niemals erleben würde. Seit meinem neunten Lebensjahr ist es meine Leidenschaft, Geschichten zu erzählen. Ich liebe Menschen und ich liebe es, zu entdecken, was uns einzigartig macht und was uns verbindet. Und natürlich liebe ich es, zu reisen."

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Gleichzeitig gibt Swank auch zu, dass ihr Lifestyle – besonders vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie – nicht immer einfach zu ertragen war: "Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich dank meiner Karriere um die ganze Welt fliegen durfte. Aber mein Beruf zermürbt mich auch manchmal und es ist fordernd, ständig unterwegs zu sein. In der Vergangenheit haben mich sogar Stewardessen darauf angesprochen und mit einem Lachen zu mir gesagt: 'Hilary, es ist illegal so viel und so lange am Stück zu fliegen!' Ich war einfach nonstop in der Luft."

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