ARD-Vorabendserie

Von Lüttichau über "Hubert und Staller": "Es zieht mich nicht mehr zurück"

Die ARD-Serie "Hubert und Staller" bedeutete für Helmfried von Lüttichau den großen Durchbruch. Nach seinem Ausstieg heißt sie "Hubert ohne Staller". Ob sich das nochmal ändert ..?

Es waren acht ungemein erfolgreiche Jahre, die seine Karriere in besonderer Weise prägten. Dann 2018, endete das Engagement auf seinen eigenen Wunsch. "Hubert" musste fortan ohne "Staller" auskommen, und Helmfried von Lüttichau ging neue Wege.

Am Anfang sei es nicht ganz leicht gewesen, gesteht der gebürtige Hannoveraner, der heute in München lebt. "Wenn man die Komfortzone eines Serien-Hauptdarstellers verlässt, ist es nicht unbedingt so, dass gleich am nächsten Tag ganz viele Leute anrufen und einen besetzen wollen. Es war ein Neustart, aber am Ende hat alles genau so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe", erklärte von Lüttichau in einem Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau. "Ich kann jetzt ganz unterschiedliche Rollen spielen und bin nicht mehr in der Dauerschleife Serie gefangen. Ich kann mein eigenes Programm ausprobieren, und ich kann wieder Musik machen. Dafür bin ich sehr dankbar."

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Demnächst ist der beliebte Schauspieler in zwei neuen Teilen der Reihe "Reiterhof Wildenstein" (Freitag, 16. Oktober, und Freitag, 23. Oktober, jeweils um 20.15 Uhr im Ersten) zu sehen.

Eine Rückkehr zu "Hubert und Staller" schloss der 63-Jährige indes im Interview aus. "Ich habe mich inzwischen weiterentwickelt, sodass es für mich komisch wäre, zurückzugehen. Ich liebe diese Rolle, und sie war ein wichtiger Teil in meinem Leben. Aber jetzt bin ich weitergegangen, und es zieht mich nicht mehr zurück."

Bis heute wird von Lüttichau in der Öffentlichkeit auf den Staller angesprochen. Ein Grund dafür sicher: die vielen Wiederholungen in den Dritten Programmen. "Die Serie wird immer noch von sehr vielen Leuten angeschaut", sagt er. "Selbst Kinder, die zu dem Zeitpunkt der ersten Staffel noch nicht einmal geboren waren, sind jetzt Fans. Da wachsen Generationen nach. Deswegen werde ich immer noch mit dem Staller identifiziert. Egal, ob ich einen Bart trage oder nicht: Ich werde erkannt. Die Leute freuen sich, wenn sie mich sehen. Das ist natürlich ein tolles Gefühl."

Im Januar des vergangenen Jahres startete ohne ihn derweil die achte Staffel der Serie unter dem Titel "Hubert ohne Staller", die ebenso mit großem Erfolg am Vorabend im Ersten lief. Eine neunte folgte, eine zehnte wird es geben. Rein theoretisch wäre eine Rückkehr von Staller denkbar, hat er in der Serie doch nur seine bayerische Heimat verlassen, um im Italien ein neues Leben zu beginnen, Doch viel Hoffnung dürfen sich die Fans wohl nicht auf ein Comeback machen,


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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