Schlagershow mit Stefan Mross

"Immer wieder sonntags" trotz Corona: Das sind die Pläne

Gute Nachrichten für Schlager-Fans in der Corona-Krise: "Immer wieder sonntags" startet wie geplant. Aber natürlich muss sich auch die Unterhaltungsshow gewissen Vorsichtsmaßnahmen beugen.

Die vom SWR-produzierte Unterhaltungsshow "Immer wieder sonntags" (sonntags, ab dem 3. Mai, 10 Uhr, im Ersten) verspricht ihren Zuschauern neben Musik, Stars aus der Volksmusik- und Schlagerszene sowie Comedy und Service in erster Linie gute Laune. Aber wie soll letztere aufkommen, wenn sich kein klatschfreudiges Live-Publikum im Europapark in Rust versammelt? Dazu hat sich der SWR seine Gedanken gemacht: Mit diversen Produktions- sowie Hygienevorschriften möchte die seit 2005 von Stefan Mross moderierte Unterhaltungssendung ihren Zuschauern in Zeiten des Kontaktverbots etwas Normalität vermitteln. 

"Auch in diesen schweren Tagen ist es mir eine Herzensangelegenheit, für meine Fans da zu sein. Mit Musik, Stars und Sommerlaune wollen wir einen Kontrast zu den Alltagssorgen der Menschen schaffen", lässt sich Moderator und Volksmusiker Stefan Mross zitieren. Der ganze Corona-Kummer soll also für zwei Stunden Spaß und Entertainment in Form von Musik und Spielen weichen. Dem Virus zum Trotz wird Mross zur Auftaktfolge der neuen Staffel am 3. Mai Hansi Hinterseer, Claudia Jung, Feuerherz und Eloy de Jong als Gäste begrüßen. Mit gebührendem Abstand versteht sich. Ebenfalls mit dabei: Mross' Verlobte, die Sängerin Anna-Carina Woitschack.

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Auch die Sommerhitparade soll laut SWR weiterhin stattfinden, wenngleich sie genauso wie die Rekordversuche in kleinerem Rahmen ablaufen soll wie gewohnt. Vor-Ort-Publikum wird den Entertainern aus bekannten Gründen vorerst nicht zujubeln, gekaufte Tickets werden zurückerstattet. Allerdings haben sich die zuständigen Redakteure etwas einfallen lassen, um ihre Zuschauer dennoch in die Sendung einzubinden.

Wenn die Freunde der sonntäglichen Unterhaltung nicht in die Show kommen können, sollen sie eben in die Sendung integriert werden. Funktionieren soll das durch Telefonate und Live-Schalten, durch die beispielsweise in Echtzeit Musikwünsche geäußert werden können. Des Weiteren haben die Zuschauer die Möglichkeit, "Sonntagsbotschaften" in Video-Form an die Redaktion zu senden. Egal, ob sie etwas Lustiges aus ihrem Alltag zu berichten haben, oder einfach nette Grüße verschicken möchten, die Clips werden zusammengeschnitten und von Stefan Mross live in der Sendung präsentiert.

Ob es wirklich gelingt, ohne Live-Publikum gute Stimmung in die heimischen Wohnzimmer zu transportieren, wird sich in den bis zu 16 Live-Shows zeigen. Der gleichen Herausforderung stellt sich bekanntlich die Konkurrenz vom "ZDF Fernsehgarten", welcher ab dem 10. Mai wieder live vom Mainzer Lerchenberg ausgestrahlt wird. Natürlich gilt sowohl im ZDF als auch im Ersten: Gesundheit geht vor und der Sicherheisabstand zwischen den Künstlern wird eingehalten.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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