Zweite Staffel bei Sky

Beim "Das Boot"-Dreh trugen die Darsteller Michael Jacksons alte Kühlwesten

Die zweite Staffel der Sky-Serie "Das Boot" ist nochmal teurer als die erste. Bösewicht-Darsteller Stefan Konarske gewährte nun in einem Interview kuriose Einblicke hinter die Kulissen.

In Staffel zwei der aufwendigen deutschen Sky-Serie "Das Boot" (ab Freitag, 24. April, 20.15 Uhr, Sky One) spielt der frühere Dortmunder "Tatort"-Kommissar Stefan Konarske – in einer deutlich größeren Rolle als in Staffel eins – den diabolischen U-Boot-Kapitän Ulrich Wrangel. Im Interview mit der Agentur teleschau berichtet der 40-Jährige, dass aufgrund des Erfolges – "Das Boot" wurde in über 100 Länder verkauft – in Staffel zwei ein deutlich höheres Budget verbraten werden konnte. Insgesamt, so wird berichtet, verschlangen acht neue Folgen nun rund 35 Millionen Euro. Staffel eins soll 28 Millionen gekostet haben.

Das Geld floss vor allem in eine höherwertige Ausstattung. So wurde diesmal mit zwei U-Boot-Modellen und in zwei Teams gedreht, die sich gegenseitig im positiven Sinne Konkurrenz machten. "Wir hatten diesmal zwei Regisseure, die Andreas Prochaska aus Staffel eins ablösten. Auch dadurch bekam die Serie eine andere Dynamik. Die Regisseure drehten parallel, an zwei unterschiedlichen Sets, in einem Studio. Es war stets interessant zu sehen, was die andere Unit jeweils gerade geschafft hatte", erzählt Stefan Konarske.

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Unter anderem drehte eine der beiden Units Szenen im U-Boot, das schwer beschädigt wird. "Alle U-Boot Innenaufnahmen", so Konarske, "wurden wieder in Prag gedreht. Allerdings brauchten wir für die zweite Staffel einen zweiten U-Boot-Nachbau. Es gibt Szenen, in denen viel Wasser ins Boot kommt. Dieses Boot musste letztlich auf dem Parkplatz vor dem Studio aufgebaut werden, denn das viele Wasser, das in manchen Szenen oben rein läuft, musste ja unten auch wieder irgendwo hinauslaufen."

Auch in teure Spezialkleidung, welche die Schauspieler in "Winterszenen" bei 40 sommerlichen Grad plus auf Malta trugen, wurde investiert. "Für diese Szenen erhielten wir Schauspieler kühlende Westen zum Drunterziehen. Ohne die hätte man das sicher nicht ausgehalten. Es handelt sich um dieselben Westen, die Michael Jackson früher bei seinen Tourneen auf der Bühne trug, um nicht zu schwitzen. Eine Spezialanfertigung. Sie kosten wahnsinnig viel Geld, ermöglichen aber Höchstleistungen – laut Aussage der Kostümbildnerin".


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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