"Inga Lindström: Das Haus der 1000 Sterne"

Zielsicher und mit einem Hauch Ironie zum Happy End

von Hans Czerny

Eine Architektin soll in der 87. Folge der "Inga Lindström"-Reihe das Haus ihres Jugendfreundes abreißen. Doch bevor es so weit kommt, schlägt Armor zu. Christiane Sadlo, die unter schwedischem Pseudonym die Reihe erfunden hat, schrieb hier das Drehbuch. Liebeslust und -leid werden mit leichter Hand vor Schwedens Schärenküste nicht unironisch zelebriert.

ZDF
Inga Lindström: Das Haus der 1000 Sterne
Drama • 03.01.2021 • 20:15 Uhr

Als Kommissarin Resi Schwaiger hätte man die adrette Schauspielerin Mersiha Husagic (die Eltern stammen aus Tusla) im Abschiedsspecial des Dauerbrenners "SOKO München" (ZDF, 29.12.) fast in die Luft gesprengt – es ging gerade noch mal gut. In "Das Haus der 1000 Sterne", der 87. Folge der "Herzkino"-Reihe "Inga Lindström", ist sie nun – weitaus weniger dramatisch – als junge Architektin zu sehen, die das väterliche Herrenhaus eines unverhofft wiedergefundenen Jungendfreundes durch einen Neubau ersetzen soll. Ein neuer Besitzer will auf dem schönen Grundstück eine Strecke für Oldtimer-Rennen samt Hotel errichten.

Weil aber Inga-Lindström-Filme – zumal, wenn sie von der Serienerfinderin Christiane Sadlo selbst geschrieben sind – immer glücklich enden, treffen Amors Pfeile die junge Architektin und ihren Jugendfreund von einst genauso ins Herz wie dessen Vater und seine lebenslang heimliche Geliebte (Brigitte Karner) vor 40 Jahren. Es gibt schöne Bilder (Regie: Marco Serafini) und viele Lebenshilfe-Sätze fürs Herz, immer mit einem Schuss Ironie versetzt.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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