Sylvester Groth und Sunnyi Melles stehen derzeit für das ZDF-Dokudrama "Kaisersturz" als Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria vor der Kamera. Gedreht wird an Originalschauplätzen, wie beispielsweise im Neuen Palais in Potsdam oder im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel.

Der 90-Minüter unter der Regie von Christoph Röhl wird die geschichtsträchtigen Wochen im Herbst 1918 zeigen, in denen die Monarchie wankte und schließlich der Republik weichen musste. "Das Ende des Kaiserreichs und der Aufbruch in den ersten demokratischen Staat in Deutschland markieren eine entscheidende Zäsur unserer Geschichte", erklärt Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte.

Nach Beginn der Novemberrevolution verkündete Reichskanzler Max von Baden am 9. November 1918 die Abdankung Wilhelms und dessen Sohnes, Kronprinz Wilhelm von Preußen. Wilhelm II. ging ins Exil und bemühte sich später vom niederländischen Doorn aus erfolglos um eine Restauration der Monarchie in Deutschland. Er starb dort 1941 im Alter von 82 Jahren und wurde in einem Mausoleum im Park des Hauses Doorn beigesetzt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst