Ex-Radrennfahrerin

Kristina Vogel wünscht sich Kinder, hat aber Respekt vor Schwangerschaft

Die frühere Weltklasse-Radfahrerin Kristina Vogel sitzt seit einem schweren Trainingsunfall im Rollstuhl. Die 30-Jährige wünscht sich Kinder, wie sie in einem Interview verriet.

Trotz Schicksalsschlags blickt die erfolgreichste Bahnradsportlerin aller Zeiten nach vorne: Ein schwerer Trainingsunfall beendete 2018 die Karriere der Bahnrad-Weltmeisterin und Olympiasiegerin Kristina Vogel. Seitdem sitzt sie im Rollstuhl. Der Umgang mit ihrem Schicksal brachte der 30-Jährigen viel Respekt und Auszeichnungen wie "Vorbild des Sports" und "Heldin des Jahres" ein. Nun denkt Kristina Vogel an Nachwuchs: "Ich bin aktuell nicht schwanger, wünsche mir aber Kinder", verriet sie in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe der "Gala".

Insbesondere dadurch, dass sie auf den Rollstuhl angewiesen ist, stellen sich der in Kirgisien geborenen Sportlerin viele Fragen. "Klappt das überhaupt? Und wie kann ich die Zeit mit Bauch im Rollstuhl meistern?", erläuterte sie im "Gala"-Interview ihre Bedenken. "Ich habe großen Respekt vor einer Schwangerschaft", stellte die ehemalige Spitzensportlerin klar.

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Und ihr Freund hat ja auch ein Wörtchen mitzureden. Seit 2009 ist Vogel mit dem ehemaligen Radsprinter Michael Seidenbacher zusammen, der sie auch nach ihrem Unfall unterstützte. "Ich würde es Michael nicht verübeln, wenn er sagen würde: 'Du, ich habe mir mein Leben anders vorgestellt'", erklärte sie. "Aber er macht es nicht. Und darüber bin ich sehr glücklich." Das Paar würde gemeinsam wachsen und gestärkt aus der schwierigen Zeit hervorgehen. Doch eine Hochzeit stehe laut "Gala"-Interview noch nicht an: "Ich will bunt, laut und exzessiv feiern, und das ist zurzeit nicht möglich. Antrag gab es auch noch keinen."

Aktuell ist Kristina Vogel als Expertin fürs ZDF tätig. Außerdem ist sie in den Polizeidienst zurückgekehrt und sitzt im Erfurter Stadtrat. Des Weiteren probierte sie sich auch als Schauspielerin: Für drei Folgen der ARD-Daily "Rote Rosen" wagte sich Vogel vor die Kamera. Dabei spielte die ehemalige Radfahrerin sich selbst und machte einer jungen Rollstuhlfahrerin Mut.

Zudem hat Vogel ein Buch geschrieben. Über "Immer noch ich. Nur anders." sprach sie auch mit prisma-Chefredakteur Stephan Braun.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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