Ihre Ski-Karrieren liegen über 40 Jahre zurück. Doch Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sind auch medial so jung geblieben wie am ersten Tag. Das erfolgreiche Ehepaar blieb wohltuend locker, hat nie den Humor und die Natürlichkeit verloren.

Dass die beiden – "die" Rosi und "der" Christian" – immer mal wieder auftauchen im Fernsehen, liegt an ihrem Talent zum Plaudern – und natürlich an ihrem erfolgreichen Ski-Sprössling Felix, dem sie jederzeit die Daumen halten – sei es an der Piste oder daheim.

Rosi Mittermaier wurde 1976 in Innsbruck dreifache Olympiamedaillen-Gewinnerin: zweimal Gold in Abfahrt und Slalom, einmal Silber im Riesenslalom. Christian Neureuther gewann bis 1979 sechs Weltcup-Rennen im Slalom, darunter in Kitzbühel und Wengen.

Wie sie es schaffen all die Jahre über das sportliche Vorzeige-Ehepaar schlechthin zu bleiben, versucht die BR-"Lebenslinien"-Ausgabe von Kimmo Wiemann zu ergründen.

Schon als Kinder haben sie die Berge und das Skifahren geliebt – Rosi mit ihren zwei Schwestern auf der Winklmoos-Alm bei Reit im Winkl, Christian in Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Willen der Eltern wäre Rosi Hotelfachfrau geblieben, und Christian hätte sein Medizinstudium abgeschlossen. Stattdessen widmeten sie sich gegen alle Widerstände ganz dem Sport, spätere Vermarktung inklusive.

Doch nach ihrer Skikarriere war es für die beiden vor allem wichtig, den Kindern Ameli und Felix ein ganz normales Zuhause zu bieten, denn ein berühmter Name hat bekanntlich seinen Preis. Wie gelingt es den beiden, jahrzehntelang im Scheinwerferlicht zu stehen und dabei doch bodenständig zu bleiben?


Quelle: teleschau – der Mediendienst