Eine besonders bewegende "Lebenslinie" zwischen den ehemaligen großen Machtblöcken Ost und West sowie zwischen sogenannter Erster und Dritter Welt zeichnet die BR-Porträtreihe in ihrer neuen Ausgabe nach.

Die Rede ist von den "Lebenslinien" eines einstigen "DDR-Kindes", das im Zuge der Unabhängigkeitsbewegung in Namibia als Vierjähriger nach Ostdeutschland geschickt wurde. Dort sollte Vapula Haukongo zur sozialistischen Elite für die Zeit nach der Befreiung seiner Heimat erzogen werden. Doch dann kam der Mauerfall. Mit 14 Jahren wurde der Junge wieder nach Namibia zurückgeschickt.

Vapula Haukongo entdeckte mehr und mehr ein (zahn-)medizinisches Geschick an sich. Er schaffte es an die deutsche Schule, knüpfte Kontakte mit deutschen Urlaubern und kehrte schließlich mit ihrer Hilfe nach Bayern zurück. Heute ist er ein erfolgreicher Zahnarzt in München – mit eigener Praxis, Ehefrau und einem Sohn.


Quelle: teleschau – der Mediendienst