"Lena Lorenz" ist zurück – allerdings deutlich verändert. Nach dem Ausstieg von Patricia Aulitzky spielt nun zum ersten Mal Judith Hoersch die Rolle der Hebamme. In ihrer ersten Folge "Ein neuer Anfang" hat sie es gleich mit einem schweren Thema zu tun.

Im Jahr 2015 startete die ZDF-Heimatreihe "Lena Lorenz", die seitdem eine große Fangemeinde aufgebaut hat: Die letzten vier Folgen mit Patricia Aulitzky in der Hauptrolle lockten im Schnitt etwa fünf Millionen Zuschauer vor die Bildschirme – für Donnerstagabend ein absoluter Quotenerfolg, der nun fortgesetzt werden soll. Nach Aulitzkys Ausstieg übernimmt nun Judith Hoersch die Titelrolle in der Bergromanze rund um die Hebamme Lena. In der bereits 15. Episode "Ein neuer Anfang", die im ZDF ausgestrahlt wird, hat sie ihren ersten Auftritt.

Judith Hoersch muss sich in ihrem ersten Film als Lena Lorenz gleich mit einem schrecklichen Thema auseinandersetzen. Melanie Hofmann (Tessa Mittelstaedt) ist schwanger, verhält sich allerdings sehr seltsam und bekommt in der Bank plötzlich eine Panikattacke. Ihr Mann Christoph (Andreas Kiendl) kann sich nicht erklären, was los ist. Als sich Melanie Lena endlich offenbart, kommt ein schreckliches Geständnis ans Licht: Melanie ist vergewaltigt worden und erwartet ein Kind von Christophs Freund Mario (Christoph von Friedl). Als Christoph die Wahrheit erfährt, weiß er nicht, was er tun soll, auch er fragt Lena um Rat ...

Währenddessen hat Lenas beste Freundin Julia (Liane Forestieri) alle Hände voll tun: Ihr Outdoor-Laden wird bald neu eröffnet und sie braucht jede helfende Hand. Auf Lena kann sie sich nicht verlassen, da diese kaum Zeit findet. Dann macht sie zufällig eine neue Bekanntschaft. Auf dem Lorenzhof in Himmelsruh geht es ebenfalls drunter und drüber: Während Lenas Mutter Eva (Eva Mattes) mit Opa Leos (Fred Stillkrauth) immer schlimmer werdenden Vergesslichkeit zu kämpfen hat, bekommt Bastian (Raban Bieling) einen neuen Denkanstoß, der möglicherweise einige Probleme lösen könnte. Für die Hebamme Lena ist das alles schwer zu verdauen. Und wie gerne würde sie sich mit ihrem Verlobten Quirin (Jens Atzorn) darüber austauschen – doch der wird in seiner neuen Arbeit in München mehr eingespannt als gedacht ...

Powerfrau vor Traumkulisse, wuchtige Themen mit leichter Hand erzählt: Die "Lena Lorenz"-Heimatreihe bleibt sich und ihrer modernen Linie beim Neustart treu. Vor der spektakulären Kulisse des Berchtesgadener Landes hetzt Judith Hoersch als Hebamme Lena von einem Problem zum nächsten, ist permanent latent überfordert und kriegt am Ende doch alles irgendwie gewuppt. Die Neue ist ebenso engagiert und nicht minder charmant wie ihre Vorgängerin, das beliebte Profil der patenten Hauptfigur bleibt unangetastet. Gute Nachrichten also für die vielen "Lena Lorenz"-Fans, auf die nun vier neue Folgen warten, die jeweils donnerstags, 20.15 Uhr, im ZDF, ausgestrahlt werden. Nach "Ein neuer Anfang" folgen "Kind da, Job weg", "Schatten und Liebe" und "Geschwisterliebe". Die 19. Folge ("Alles außer gewöhnlich") und 20. Folge ("Sternenkind") wurden bereits gedreht, werden aber voraussichtlich erst 2020 ausgestrahlt. In diesen Folgen wird auch die echte Schwangerschaft von Judith Hoersch miteingebaut.

Judith Hoersch wurde unter anderem bekannt durch die RTL-Comedy-Serie "Mein Leben & ich" (2001 bis 2009). Sie stand für zahlreiche TV-Serien vor der Kamera, etwa in "Lindenstraße", "In aller Freundschaft" oder in verschiedenen "SOKO"-Folgen. Außerdem drehte sie bereits in Großbritannien und arbeitet auch als Autorin, Sängerin und Synchronsprecherin.


Quelle: teleschau – der Mediendienst