Der "große" Krieg hat Europa fest im Griff, als Mata Hari im Februar 1917 in Paris dem Untersuchungsrichter vorgeführt wird. Der Vorwurf: Spionage. Am 25. Juli 1917 wird sie wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und am 15. Oktober hingerichtet.

Die schöne Nackttänzerin hatte ihren zahlreichen Liebhabern, darunter Adlige, Minister und Industrielle, wichtige Informationen entlockt und diese offenbar an die Deutschen weitergegeben. Ihre Geschichte wurde zum Mythos.

Doch wie wurde aus dem holländischen Mädchen aus der Kleinstadt mit Namen Margaretha Zelle die schöne Spionin Mata Hari? Was hat ihr Aufenthalt in Niederländisch-Ostindien mit ihrem späteren Lebensweg zu tun? Und war sie wirklich der Spionage schuldig? Diese Fragen versucht der spannende Dokumentarfilm "Mata Hari – Exotik und Erotik" von Jobst Knigge zu beantworten.

Am darauffolgenden Montag, 9. Oktober 2017, zeigt ARTE 100 Jahre nach Mata Haris Tod zudem den Spielfilm "Mata Hari – Agent H. 21" (22.15 Uhr).


Quelle: teleschau – der Mediendienst