"Was ist von '68 geblieben?" – Das fragt das Bayerische Fernsehen jetzt in einer Doku im Rahmen der Themenwoche "Die 68er. Ein Aufbruch und seine Folgen" vom 7. bis 17. April. In dem zweiteiligen Beitrag "Mythos '68" erzählen Zeitzeugen ihre persönlichen Geschichten von einem der aufregendsten Jahre des letzten Jahrhunderts.

Der Querschnitt umfasst protestierende Künstler und Rockbands, die – etwa im Schwabinger Kultlokal "Blow up" – einen neuen Musikstil auf die Bühnen brachten, aber auch Menschen, an denen die Kulturrevolte vorbeigegangen ist. Zurückgeblickt wird auch auf die Krawalle am Osterwochenende 1968 in München, bei denen zwei Menschen starben. In der Sendung "Kontrovers. Die Story" geht der BR noch einmal gesondert auf die Unruhen in München ein, bei der ein Fotograf und ein Student ums Leben kamen. Der Film ist am Mittwoch, 11. April, 21.00 Uhr, zu sehen.

Um die Folgezeit mit der Politisierung des Privaten und der allgemeinen Veränderung der Gesellschaft geht es im zweiten Teil von "Mythos '68", der am Dienstag, 17. April, 22.30 Uhr, ausgestrahlt wird. Das Augenmerk richtet sich dann unter anderem auf die Entstehung von Kinderläden und Landkommunen, ebenso wie auf die 1971 gestarteten öffentlichen Proteste prominenter Frauen gegen den Abtreibungsparagraf 218.


Quelle: teleschau – der Mediendienst