Und immer wieder kommen die Kritiker mit dem gleichen Thema: der Gürtellinie. Weil sie Jürgen von der Lippe eben auch gar so gerne unterschreitet. Und immer wieder kommen seine Zuschauer zu Tausenden in die Hallen. Womöglich aus dem gleichen Grund.

"Es kommt doch auch niemand auf die Idee, einem Maler oder Filmemacher vorzuwerfen, dass er sich mit der Beschreibung sexueller Handlungen befasst. Warum müssen wir Komiker uns das immer anhören?", fragt der Komödiant und hat ja recht. Zumal Zote nicht gleich Zote ist. Jürgen von der Lippe präsentiert sie wie kein Zweiter: stilvoll, charmant, augenzwinkernd. Davon überzeugen können sich nun auch wieder einmal die TV-Zuschauer. Der WDR zeigt ab 21.45 Uhr in seinem Dritten das aktuelle Soloprogramm von der Lippes. Titel: "Wie soll ich sagen ...?"

Zwei Stunden beste Fernsehunterhaltung sind versprochen. Mit Klamauk, Hintersinnigem und wie gewohnt bei Jürgen von der Lippe auch viel Musik – Parodien von Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg und Howard Carpendale inklusive. Direkt im Anschluss, ab 23.45 Uhr, wiederholt der WDR die amüsante Doku "Kebekus feiert Jürgen von der Lippe", in der Carolin Kebekus ihrer Bewunderung für den Kollegen Ausdruck gibt.

Das Jahr 2018 ist ein besonderes für den Komiker, der als Hans-Jürgen Hubert Dohrenkamp in Bad Salzuflen geboren wurde. Am 8. Juni feiert er seinen 70. Geburtstag. Die ARD plant eine große Show zu seinem Ehrentag, die von Jörg Pilawa moderiert werden soll.


Quelle: teleschau – der Mediendienst