Nur vier Tage hielt die Ehe zwischen Nicolas Cage und Erika Koike. Der Schauspieler gab an, bei der Hochzeit betrunken gewesen zu sein und ließ die Ehe annullieren. Unterhalt will seine Ex trotzdem.

US-Schauspieler Nicolas Cage steht nach seiner Blitzscheidung weiter Ärger ins Haus. Wie die britische "Daily Mail" berichtet, fordert Erika Koike nun Ehegattenunterhalt. Diese Forderung begründet sie damit, dass sie während der Beziehung zu dem Schauspieler eigene Karrieremöglichkeiten verlor und ihr Ruf nun durch seine Anschuldigungen beeinträchtigt worden sei. Auch ihre Anwaltskosten soll Cage übernehmen.

Am 23. März heirateten die beiden nach einem Jahr Beziehung im Bellagio Casino & Hotel in Las Vegas. Doch anstatt in die Flitterwochen, ging der erste Weg des Schauspielers zum Gericht: Cage ließ die Ehe nach nur vier Tagen annullieren. Als Grund gab er an, während der Eheschließung betrunken gewesen zu sein und die Auswirkung seiner spontanen Handlung nicht völlig bewusst wahrgenommen und verstanden zu haben. Wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgehen soll, behaupte der 55-Jährige sogar, die schnelle Eheschließung beruhe auf Betrug.

Laut der "Daily Mail" soll der Standesbeamte, der die beiden traute, dies allerdings anders sehen. Phil York sagte aus, dass das Paar bei der Hochzeit nüchtern war. Darauf besteht auch Koike. Außerdem streitet die Stylistin ab, mit der Ehe Betrug im Sinn gehabt zu haben. Sie behauptet, dass Cage sie nur wenige Tage nachdem er die Annullierung eingereicht hatte, sogar um einen Neustart bat. Seine Ex, die der Scheidung zugestimmt hatte, sah allerdings keine gemeinsame Zukunft mehr.


Quelle: teleschau – der Mediendienst