Aussprache nach der ersten Staffel

"Promis unter Palmen": Carina Spack weint – Jochen Schropp "hilflos wie ein Rehkitz"

Die große Aussprache bei "Promis unter Palmen" zeigte sich genauso trashig wie die Staffel selbst. Carina Spack berichtete von Morddrohungen, zeigte sich aber reumütig. Der Moderator wirkte völlig überfordert.

Vor einer Woche endete die neue SAT.1-Reality-Show "Promis unter Palmen". Am Mittwochabend trafen sich die Promis dann zur großen Aussprache – die von einer ganz besonders intensiv genutzt wurde: Désirée Nick, bereits bekannt für ihre Beleidigungen und Pöbeleien, setzte noch einen drauf und beanspruchte fast die ganze Sendung für sich.

Während sich ihre Mitstreiter bemühten, auch mal zu Wort zu kommen, unterbrach Nick fast jeden und beantwortete alle Fragen einfach selbst. Und natürlich wurde auch fleißig weiter gestritten und gezankt. Anwesend waren neben Nick außerdem Claudia Obert, Matthias Mangiapane, Carina Spack, Janine Pink, Tobias Wegener, Ennesto Monté und Eva Benetatou, die Moderation der Aussprache übernahm Jochen Schropp. "Heute sitzen wir hier, und keiner hat so richtig gelernt, weil es genauso weitergeht", bemerkte Benetatou nach einer Weile, als das Gezanke wieder Fahrt aufnahm.

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Es fielen Sätze wie: "Zur Schlampe musst du dich erstmal hocharbeiten. Du bist doch ein billiges Flittchen!", oder: "Die macht alle fertig. Sie macht dich zur Nonne und zur Nutte." Und während sich Claudia Obert zwischendurch einfach auf die Couch legte ("Große Aussprache? Was soll das eigentlich?"), zeigte sich Carina Spack reumütig über ihre Mobbing-Attacken. "Bei der Ausstrahlung war ich sehr erschrocken von mir selbst", so die Ex-"Bachelor"-Kandidatin. "Ich war mir dessen nicht bewusst, dass sie das so getroffen hat." Sie berichtete allerdings auch, dass sie nach der Ausstrahlung Morddrohungen erhalten habe und brach vor laufenden Kameras in Tränen aus.

Auf Twitter lieferten sich die Zuschauer während der Sendezeit einen wahren Wettstreit um die besten Kommentare. "120 Minuten Sendezeit, davon 121 Minuten von Desiree Nick", schrieb ein Nutzer. Ein weiterer bemerkte: "Die Wissenschaft steht vor etwas Unglaublichem: Aufmerksamkeit wird bald in 'DesireeNick' gemessen. Ist ein Mensch so aufmerksamkeitssuchend, hat er beispielsweise auf der Skala 10 'DesireeNicks'." Auch der Moderator der Sendung, dessen Job quasi von Nick übernommen wurde, bekam Mitleid von vielen Twitter-Nutzern. "Frage: Weiß jemand, wer von den beiden heute Abend Moderator ist?", fragte eine über einem Bild von Schropp und einem von Nick. "Wenigstens Jochen Schropp hätte sich für die Moderation entschuldigen können. Hilflos wie ein Rehkitz, das nachts auf der Landstraße in einen Autoscheinwerfer schaut", schrieb ein weiterer Nutzer.

Bastian Yotta, der Sieger der ersten Staffel, war nach seinen Mobbing-Attacken und dem angekündigten Ende der Zusammenarbeit seitens SAT.1 nicht anwesend. Ronald Schill war per Videochat aus Brasilien zugeschaltet. SAT.1 hat inzwischen eine zweite Staffel bestätigt.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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