Die beste Nachricht für seine Fans gibt Sting ganz zum Schluss: "Was ich noch vorhabe? Ich will in der Welt der Musik schwimmen. Das ist ein unendlicher, bodenloser Ozean", sagt der Sänger in der Dokumentation "Sting – Beyond The Police", die ARTE in Erstausstrahlung zeigt. Ans Aufhören denkt der 65-Jährige, der sich derzeit auf ausgedehnter Europa-Tournee befindet, also noch lange nicht.

Der Film von Christian Wagner blickt zurück auf die ziemlich gradlinige Karriere des Gordon Matthew Thomas Sumner, der zuerst mit seiner Band The Police ab Ende der 70er die Charts stürmte und sich dann, auf dem Höhepunkt des Ruhms, dazu entschied, alleine weiter zu machen.

Neben Weggefährten wie Police-Schlagzeuger Stewart Copeland oder dem legendären Moderator Jools Holland kommt auch der Meister selbst ausführlich zu Wort, erzählt von seiner Kindheit im Nordosten Englands zwischen Schiffsbauern und Arbeitslosen und gibt bisweilen tiefe Einblicke in sein Seelenleben. Filmemacher Wagner geht es um den Menschen Sting und um seine Musik – der Rockstar und Schauspieler, der Sting auch immer war, interessiert ihn hingegen kaum.

Im Anschluss an die Dokumentation zeigt ARTE um 22.55 Uhr einen Konzertmitschnitt aus dem Pariser Olympia. An zwei Abenden im April dieses Jahres spielte Sting nicht nur die großen Songs seiner zwei Karrieren, sondern auch neue Stücke aus seinem aktuellen Album "57th & 9th".


Quelle: teleschau – der Mediendienst