Seit Jahren mischen sie im deutschen Musikbusiness ganz oben mit. Ihren Erfolg haben Alec Völkel und Sascha Vollmer alias The BossHoss in hohem Maße dem Engagement bei "The Voice" zu verdanken. Bevor die beliebten Countrypopper nun aber ab Sonntag, 23. Dezember (20.15 Uhr bei SAT.1), im neuen Format "The Voice Senior" ihr Comeback im Coachsessel feiern, gaben sie in einem Interview Details über ihre schwierigen Anfangsjahre als Band preis.

"Wir waren ja damals schon Anfang 30. Der richtige Traum, mit einer Band Platten verkaufen, auf Tour gehen und davon leben können, war ja eigentlich schon abgehakt", verriet Völkel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur teleschau. Auf den überraschenden Erfolg, zunächst im kleinen Fankreis, folgte dann auch schnell die Ernüchterung: "Zuerst waren wir auch bei einem Management, das uns beschissen hat", gestand der 46-Jährige. "Das waren Lehrjahre, das passiert vielen Künstlern", so Völkel alias Boss Burns weiter. "Da brauchst du jemanden, der alles für dich lenkt – und der nutzt das dann knallhart aus. Und wir standen ohne Kohle da."

Dass am Ende doch noch alles gut ging, haben The BossHoss mutigem Eigenengagement zu verdanken: "Sascha und ich haben einen Kredit von 100.000 Euro aufgenommen, um zu Rock am Ring und Rock im Park fahren zu können", so Völkel gegenüber der teleschau. "Und dann wurden wir irgendwann autark, haben nebenher eine Produktionsfirma und Managementagentur, betreuen andere Bands. Und BossHoss wurde natürlich ziemlich schnell ein Selbstläufer."


Quelle: teleschau – der Mediendienst