Er ist sogar schon einmal in Tränen ausgebrochen. Moderator Frank Buschmann zündete im vergangenen Jahr bei der ersten Staffel von "The Wall" regelmäßig die ganz große Emotionsrakete. Buschi schrie, Buschi jubelte, Buschi verzweifelte, Buschi drehte durch! Und immer wieder betonte er, das sei die "verrückteste Gameshow im deutschen Fernsehen".

Die Spannung bezieht das tatsächlich ziemlich aufregende Fomat aus der Frage, ob die zwei Kandidaten-Paare pro Folge mit einem satten Millionengewinn nach Hause gehen oder am Ende nur eine traurige Null auf ihrem Spielkonto haben. Entscheidend für Jubel oder Trauer ist die möglichst richtige Beantwortung einiger Quizfragen und vor allem, wie Spielbälle entlang einer riesigen Wand kullern.

Die prickelnde Mischung aus etwas Wissen und viel Zufall brachte RTL im vergangenen Jahr für die Sommermonate durchaus ordentliche Quoten. Die Gameshow erreichte 13,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern. Buschi darf nun also wieder ausflippen. Allerdings: Nur vier neue Folgen wird es diesmal geben. Im vergangenen Jahr waren es noch sieben Ausgaben.

Trotz Buschmanns hochemotionalen Ausrastern sind die Abläufe an der riesigen zwölf Meter hohen Spielwand in dieser Show doch recht simpel. Bälle kullern durch ein in der Wand befindliches Gitternetz aus Stäben. Am unteren Ende befinden sich 15 Geldboxen mit unterschiedlichen Geldwerten, in die die Bälle fallen. Und genau dort unten beginnt Buschi zu schreien. Je nachdem, wo der Ball unten ankommt, entscheidet sich, um welchen Geldbetrag es geht. Wurde eine Frage zuvor richtig beantwortet, wird der entsprechende Betrag zum Gewinn hinzuaddiert, ansonsten abgezogen.

An diesen Regeln ändert sich auch in der zweiten Staffel nichts. Neu jedoch ist, dass die Show bereits im März in den Transcolor Studios in Warschau aufgezeichnet wurde. Im vergangenen Jahr wurde noch in Paris ausgeflippt. Der Umzug erfolgte aus Kostengründen. In Polen, wo das Format neben Frankreich, Deutschland, Spanien, Rumänien und Italien ebenfalls zu sehen ist, war das aufwendige Studio bereits aufgebaut. Diese Synergie nutzte die Produktionsfirma nun für die Neuauflage.


Quelle: teleschau – der Mediendienst