Sie sammeln, betteln und musizieren: Eine ZDF-Reportage zeigt den harten Alltag der Straßenkünstler in deutschen Städten.

Sie stehen mit goldenen Anzügen in der Sonne, schaffen malerische Kunstwerke, tanzen zu heiterer Musik oder beschallen die Fußgängerzone mit Musik: In vielen Städten sind Straßenkünstler gang und gäbe. Häufig laufen die Passanten nur vorbei, aber manchmal bleiben sie auch interessiert stehen und beobachten, was da Spannendes vor ihren Augen passiert. Doch sie werden nur Zeuge eines kurzen Moments eines langen Tages, der für die Künstler häufig enttäuschender verläuft, als erhofft. Die Reportage "Sammeln, betteln, musizieren – Der harte Alltag der Straßenkünstler", die nun im ZDF ausgestrahlt wird, bietet einen tiefen Einblick in das schillernd wirkende, aber harte Leben der Straßenkünstler.

Schon morgens um 8 Uhr steht Alexander K. in einer langen Warteschlange, um sich einen der hart umkämpften Plätze in der Münchner Innenstadt zu sichern. Er ist Statuen-Künstler und steht fast täglich unbeweglich als bronzener Mann am Marienplatz, um Geld für seine Familie in Polen zu verdienen.

In Leipzig kann noch jeder auftreten, der will. Auch Falko Linß nutzt diese Chance und untermalt als Gitarrist und Sänger das bunte Treiben auf den Straßen mit Musik. Doch nicht jeder ist davon angetan. Und es gibt noch eine Gruppe, die auf die Gunst der Vorbeilaufenden angewiesen ist: die Flaschensammler. An diesen Beispielen zeigt die Reportage auf, wie die Künstler und Sammler ihr alltägliches Leben meistern.


Quelle: teleschau – der Mediendienst