Mode-Designer im Talk mit Verona Pooth

"Darf ich Sie mal am Nacken lecken?": Guido Maria Kretschmer plaudert über skurrile Begegnungen

06.06.2023, 11.53 Uhr

Guido Maria Kretschmer war zu Gast in Verona Pooth MagentaTV-Talk "More Than Talking" und hatte viel Interessantes zu berichten. Unter anderem sprach der "Shopping Queen"-Star über Modezar Karl Lagerfeld und übergriffige Damen.

Das Talkformat mit Verona Pooth zeichnet sich auch durch die besonderen Interview-Locations aus, zum Staffelfinale von "More Than Talking" (abrufbar ab Mittwoch, 7. Juni, bei MagentaTV) fällt selbige besonders extravagant aus: Die Moderatorin trifft Modedesigner Guido Maria Kretschmer in der ehemaligen Villa der verstorbenen Modeikone Karl Lagerfeld. Dabei plaudert Kretschmer, unter anderem bekannt für seine VOX-Show "Shopping Queen" aus dem Nähkästchen: über seine Karriere, aber auch über sein Privatleben.

So spricht der Designer im MagentaTV-Format etwa über seine tiefe Liebe zu seinen Hunden sowie seine persönlichen Erinnerungen an Lagerfeld. Warum er seinen Mann Frank gleich fünfmal geheiratet hat, kommt ebenso zur Sprache. Auch Verona Pooth hat eine eigene Geschichte mit Lagerfeld: Sie trägt ein schwarzes Chanel-Kleid, das er ihr einst persönlich geschenkt hat, und sogar ihr Brautkleid hat der Modezar entworfen. Obendrein brachte er ihr noch das Walzer-Tanzen bei. "Was der große Meister angefangen hat", soll Kretschmer beenden: Am Ende bittet Pooth zum Tanz.

"Das ist meine total verbotene Zone"

Zuvor geht es noch um teils skurrile Nachrichten, die der Gast bekommt. Offenbar ist Kretschmers Meinung auch in Sachen Frauen, beziehungsweise deren Style gefragt. Er bekomme etwa Bilder von möglichen Sekretärinnen zugeschickt, samt der Frage, ob man sie einstellen solle. Eine potenzielle Schwiegermama wollte einmal wissen, "ob die Schwiegertochter nicht ein bisschen billig aussah". Der Modedesigner nimmt es mit Humor.

Und hat noch mehr Geschichten auf Lager. Er sei "sehr anfassbar" und "sehr körperlich", berichtet Kretschmer. Die Corona-Zeit sei für ihn deshalb sehr schwer gewesen, "weil ich da nicht druckfähig war". Eine ältere Frau habe ihn trotzdem gedrückt – ging aber einen Schritt zu weit. "Ach Guido, darf ich Sie mal am Nacken lecken?", habe sie gefragt. Natürlich habe er mit Nein geantwortet. "Das ist meine total verbotene Zone."

Aber es geht noch übergriffiger: Bei der Vorstellung seines Magazins habe ihm eine ältere Frau in die Hosentasche gegriffen – und über diesen Umweg zwischen die Beine – und habe ihn dabei angeguckt. "Da dachte ich mir: Was ist das denn? Also da habe ich zum ersten Mal im Leben gedacht: 'Jetzt ist es doch ein bisschen zu viel.'" Versöhnlich fasst er dennoch zusammen: "Ich glaube, dass ich das in Menschen auslöse, das es möglich ist, mir nahe zu sein."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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