"Schlagerchampions – Das große Fest der Besten"

Helene Fischer irritiert bei ihrem Comeback in Florian Silbereisens „Schlagerchampions“

15.01.2026, 12.18 Uhr
Helene Fischer kehrt nach ihrer Babypause zu den "Schlagerchampions" zurück und sorgt mit unkonventioneller Vorbereitung und einem überraschenden Finale für Gesprächsstoff.
Helene Fischer und Florian Silbereisen
Sie galten von 2008 bis 2018 als das Traumpaar der Schlagerwelt: Helene Fischer (41, l.) und Florian Silbereisen (44, r.) begeisterten mit einem gemeinsamen Auftritt bei "Schlagerchampions - Das große Fest der Besten".  Fotoquelle: picture alliance / ABBfoto

Helene Fischer zählt seit Jahren in Deutschland zu den erfolgreichsten Schlagersängerinnen. Deshalb erwarteten Fans natürlich auch ihren Auftritt in „Schlagerchampions – Das große Fest der Besten“ am 10. Januar 2026. Doch die Künstlerin sorgte in der – wie gewohnt von ihrem Ex Florian Silbereisen moderierten – Show auch für Irritationen.

Helene Fischer unterbricht für die „Schlagerchampions“ ihre Pause

In den letzten Monaten hatte sich die Schlagersängerin weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Dafür gab es allerdings „einen wunderschönen Grund“: Helene Fischer hatte nämlich ihr zweites Kind auf die Welt gebracht. Nun hat die mittlerweile vier Jahre alte Nala also eine kleine Schwester.

Nicht nur die Mutter, sondern auch ihr Partner Thomas war überglücklich. Kein Wunder, dass sich die Künstlerin in letzter Zeit vor allem ihrer Familie und insbesondere dem neuesten Zuwachs widmete. Für „Schlagerchampions – Das große Fest der Besten“ beendete sie ihre Babypause vorläufig, brach dafür jedoch mit gewohnten Routinen.

Publikum feiert Schlagersängerin

Eigentlich ist Helene Fischer als Perfektionistin bekannt, die ihre oft pompösen Performances minutiös plant und vorbereitet. Doch bei den „Schlagerchampions“ war das dieses Mal anders, wie Florian Silbereisen verriet: „Helene wird bei den ‚Schlagerchampions‘ wirklich zum allerersten Mal wieder eine große Bühne betreten. Sie wird vorher nicht in der Halle sein! Sie wird vorher nichts proben!“



Das tat der Reaktion des Publikums allerdings keinen Abbruch. Denn das feierte „ihre“ Helene bereits, als sie gut eineinhalb Stunden nach Beginn der Sendung die Bühne betrat. Die Sängerin startete routiniert mit ihrem Hit „Genau dieses Gefühl“. Danach folgten „Achterbahn“, „Herzbeben“ und natürlich das unvermeidliche „Atemlos durch die Nacht“. Nach dem langen Medley gaben Helene Fischer und Florian Silbereisen sogar noch händchenhaltend das Duett „Schau mal rein“ zum Besten. Insgesamt durfte die Künstlerin so viel singen wie niemand sonst an diesem Abend – sehr zur Freude ihrer Fans.

Einige Überraschungen

Für Helene Fischer gab es bei der Show anschließend noch eine große Überraschung im Miniaturformat. Denn Gerrit Braun vom „Miniatur Wunderland“ präsentierte im Berliner Velodrom eine Mini-360°-Bühne, die bald Teil der beliebten Touristenattraktionen in Hamburg werden soll. Diese ist der Bühne nachempfunden, mit der der Schlagerstar in diesem Jahr ab Juni auf große „360°-Tour“ gehen will. Die sichtlich angetane Sängerin kündigte ihrerseits einige Überraschungen für das Jahr 2026 an – ohne dabei jedoch konkreter zu werden.

Irritierendes Finale

Eine böse Überraschung folgte allerdings am Ende der „Schlagerchampions“. Dort treten im Finale eigentlich die Künstler der Sendung noch einmal zusammen auf und verabschieden sich von ihren Fans. Tatsächlich traten auch die großen Stars des Abends – wie Howard Carpendale, Maite Kelly oder Melissa Naschenweng – vor das Publikum.

Von Helene Fischer fehlte jedoch am Ende der Sendung überraschenderweise jede Spur. Offensichtlich hatte die Sängerin die Show vorzeitig verlassen. Musste sie sich möglicherweise um ihren Nachwuchs kümmern oder war sie nach ihrer monatelangen Bühnenabstinenz einfach erschöpft? Dazu gibt es keine offizielle Stellungnahme. Von diesem Verhalten zeigten sich einige Zuschauer allerdings irritiert. Einige unterstellten ihr bei X sogar „Starallüren“ oder spekulierten: „Helene war sich wohl zu schade, um bis zum Ende zu bleiben.“

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