Enthüllung

ZDF-Star Ronja Forcher spricht über ihre „Playboy“-Bilder

14.01.2026, 11.54 Uhr
Ronja Forcher gab jüngst der „Bild am Sonntag“ ein Interview. Dabei äußerte sie sich auch zu ihrem „Playboy“-Shooting von 2017. Sie verriet, was dieses Shooting für sie und für ihre Beziehung zu ihrem Ehemann Felix Briegel bedeutete.
Ronja Forcher lacht.
Ronja Forcher hat über ihre Entscheidung gesprochen, sich für den "Playboy" ausgezogen zu haben.  Fotoquelle: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Seit 2008 ist „Der Bergdoktor“ aus der deutschen Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Von Anfang an dabei ist auch Ronja Forcher (29), die die Gruber-Tochter Lilli verkörpert. Zum Start der Dreharbeiten war sie neun Jahre alt. Sie wurde also mit der Serie erwachsen, und ein Millionenpublikum durfte ihr dabei zusehen.

Schwere Entscheidung

2017, im Alter von zwanzig Jahren, traf sie eine Entscheidung, die sie sich ein Jahr lang wohlüberlegt hatte. Die Anfrage des „Playboys“ lag auf dem Tisch, aber Ronja zögerte. „Ich hatte so viele Glaubenssätze in mir. Über meinen Körper. Über Weiblichkeit. Ich bin nicht schlank genug, nicht schön genug.“ Schließlich siegte ihr Mut und sie ließ die Hüllen fallen. „Heute sage ich: Ich musste das machen. Es war wichtig für mich.“ Zu ihrem Körper zu stehen und ihn anzuerkennen, war ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung. „Ich wollte [die Unsicherheit] abstreifen. Und ich habe es getan.“

Hans Sigl über Ronjas Nackt-Shooting

Verurteilt hat sie am „Bergdoktor“-Set für ihren Mut niemand. Schauspielkollege Hans Sigl (56) bezeichnete die Aktion damals als „verrückt, aber toll“.

Zuspruch gab es auch von Ronjas Mann Felix Briegel (27). „Er hat mich unterstützt. Das war am Anfang unserer Beziehung. Und es hat mir gezeigt, dass er das aushält neben mir. Mein Leben und meine Öffentlichkeit“, sagt die 29-Jährige. Nun sind die beiden seit zehn Jahren ein Paar und seit fünf davon glücklich verheiratet. Dabei haben sie nie das anfängliche „Leuchten“ verloren, obwohl sie sich selten sehen. „Wir […] sind oft getrennt. Aber wir telefonieren jeden Tag. Und wenn wir uns wiedersehen, dann leuchten wir. Es ist eine Entscheidung füreinander. Jeden Tag aufs Neue.“ Sie sieht ihren Mann als „Geschenk“ und ist dankbar dafür, dass sie gemeinsam mit ihm erwachsen werden durfte – dazu gehört auch, sich und seinen Körper lieben zu lernen.



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