"Madame Sidonie in Japan"

Poetisches Trauer-Drama: Isabelle Huppert sucht in Japan einen Weg zurück ins Leben

17.06.2026, 07.00 Uhr
Eine Schriftstellerin reist nach Japan und begegnet ihrem verstorbenen Mann. Zwischen Trauer und neuer Nähe beginnt für sie ein leiser Neuanfang.

Geschichten, in denen Menschen von irgendwelchen Geistern heimgesucht werden, kennt man üblicherweise aus dem Gruselgenre. Wie erfrischend, dass es hier mal in eine ganz andere Richtung geht. "Madame Sidonie in Japan" ist eine Erzählung über Trauer und Schmerz, vor allem aber über Heilung, Hoffnung, Neuanfang und Liebe. Und dann spielt in dem poetischen Drama von Élise Girard (Regie und Drehbuch), das ARTE nun als Erstausstrahlung zeigt, eben auch ein Gespenst eine wichtige Rolle.

ARTE
Madame Sidonie in Japan
Drama • 17.06.2026 • 21:35 Uhr

"Madame Sidonie in Japan": Isabelle Huppert als trauernde Schriftstellerin

Sidonie Perceval (Isabelle Huppert) ist eine erfolgreiche französische Schriftstellerin. Oder besser: war. Seit dem Tod ihres Mannes vor einigen Jahren hat sie nichts mehr zu Papier gebracht. Deshalb zögert Sidonie zunächst auch, als ihr Verleger Kenzo (Tsuyoshi Ihara) sie anlässlich der Neuauflage ihres ersten Buches nach Japan einlädt. Wo sich dann Dinge zutragen, die Sidonie kaum glauben kann.

August Diehl als Geist in einem romantischen ARTE-Drama

Nach ihrer Ankunft im Land der aufgehenden Sonne sieht Madame Sidonie immer wieder ihren verstorbenen Mann Antoine (August Diehl). Es gibt da noch wichtige Dinge zu klären. Gar nicht so unglaublich, erklärt Kenzo, der die Autorin behutsam und still in ein neues Leben führt. Ein Leben, so erklärt er es ganz selbstverständlich, zu dem immer auch die Toten gehören. "In Japan leben sie überall um uns."

Madame Sidonie in Japan – Mi. 17.06. – ARTE: 21.35 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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