Weniger Max Müller bei den „Rosenheim-Cops“: Darum zieht er sich zurück
Im Herbst 2026 gehen „Die Rosenheim-Cops“ in ihre mittlerweile 26. Staffel. Auch wenn Max Müller nach wie vor fester Teil des Ensembles der Serie ist, wird er in den neuen Episoden deutlich weniger präsent sein. Dies geschieht auf eigenen Wunsch des Schauspielers. Wie er der „Münchner Abendzeitung“ verriet, hat er seine Drehzeiten um ein Drittel reduziert. Der Grund dafür ist familiärer Natur: Müller möchte unbedingt mehr Zeit mit seiner Mutter verbringen, die 87 Jahre alt ist und in einem Altersheim in der Nähe von Wien lebt. „Ich spüre, dass sie mich jetzt stärker braucht“, so Müller. Seine Mutter sei immer weniger in der Lage, sich verbal zu äußern, stattdessen halte Müller sie häufig in seinen Armen und schweige oft mit ihr.
Warum Max Müller seine Drehzeiten reduziert hat
Den regelmäßigen Zuschauern der Serie könnte seine häufigere Abwesenheit aber möglicherweise gar nicht auffallen. Denn Handlungsstränge, in die Polizeihauptmeister Mohr involviert ist, werden zuweilen durch Telefonate vorangebracht. Auch wenn Müller nicht auf dem Bildschirm zu sehen ist: Dialoge mit ihm werden weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil der „Rosenheim-Cops“ bleiben.
Nicht die einzige traurige Nachricht für „Rosenheim-Cops“-Fans
Mit Max Müller und Karin Thaler wirken inzwischen nur noch zwei Schauspieler aus der ursprünglichen Besetzung an der Serie mit. Ein letztes Wiedersehen gibt es in den kommenden neuen Folgen mit Marisa Burger, die ebenfalls seit 2002 eine Hauptrolle bei den „Rosenheim-Cops“ spielte. Als Chefsekretärin Miriam Stockl wird sie Fans der Serie auf ewig mit ihrem ikonischen Satz „Es gabat a Leich“ in Erinnerung bleiben.
Burger hat ihren Ausstieg bei den „Rosenheim-Cops“ Anfang 2026 angekündigt und bereits ihre letzten Szenen gedreht. Eigentlich sollte ihr finaler Auftritt schon am Ende der 25. Staffel im März 2026 gezeigt werden. Doch aufgrund einer Verschiebung in der Planung wird die Abschiedsfolge mit Burger erst zu Beginn von Staffel 26 ausgestrahlt. Darin wird auch ihre Nachfolge geklärt. Sarah Thonig, die seit 2015 Christin Lange in der Serie spielt, wird von der Empfangsmitarbeiterin im Polizeipräsidium Rosenheim zur Sekretärin des Kommissariats befördert.
Was hat Max Müller außer „Die Rosenheim-Cops“ gemacht?
Auch wenn Max Müller vor allem als Michi Mohr in „Die Rosenheim-Cops“ Spuren hinterlassen hat, ist das bei Weitem nicht sein einziges TV-Engagement. Von 2002 bis 2005 hatte er seine erste wiederkehrende Rolle in einer Serie, nämlich als Chef in „Bernds Hexe“. In zahlreichen weiteren Produktionen spielte er zumindest Gastrollen, darunter „Kommissar Rex“, „Für alle Fälle Stefanie“, „SOKO Kitzbühel“ und „SOKO München“. 1995 war er zudem im Münchner „Tatort“ „Frau Bu lacht“ von Dominik Graf zu sehen. Für seine Leistung im Film „Fleischwolf“ wurde Müller 1990 für den Max-Ophüls-Preis nominiert.
Darüber hinaus ist Müller auch als Theaterschauspieler aktiv und absolviert Soloprogramme auf der Bühne. Als ausgebildeter Bariton wird er außerdem für Opern besetzt und veranstaltet Liederabende. Für seine Arbeit bei „Die Rosenheim-Cops“ hat er 2017 die Bayerische Staatsmedaille Innere Sicherheit und 2019 den GdP-Stern von der Gewerkschaft der Polizei erhalten.
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