Auf die Größe kommt es an - Riesen
08.04.2018 • 19:30 - 20:15 Uhr
Report, Wissenschaft
Lesermeinung
"Terra X” besucht den größten Mann der Welt.
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Wer einen solchen riesigen Hund als Haustier hat, erlebt manche Überraschung. Auf die Größe kommt es tatsächlich an! "Terra X" zeigt mehr.
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"Terra X” verrät, warum Insekten nie eine solche Größe erreichen können.
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"Terra X” zeigt am Beispiel der Küstenmammutbäume in Kalifornien, wie Lebewesen solch eine Größe erlangen können.
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Der Astrophysiker Prof. Volker Bromm kann in die Vergangenheit blicken. "Terra X" gibt Aufschluss über die Anfänge unseres Sonnensystems.
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Hint
Die Dokumentation ist ab Samstag, 7. April 2018, um 19:30 Uhr in der Mediathek unter terra-x.zdf.de abrufbar. Zum Film gibt es auch ein Webvideo, das am Samstag ab 10:00 Uhr in der Mediathek und am Sonntag, 8. April, um 12:00 Uhr auf dem YouTube-Kanal "Te
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Report, Wissenschaft

Von der Natur des Wachstums

Von Andreas Schöttl

Der britische Dokumentarfilm von Jasper James, der nun im Rahmen von "Terra X" im Zweiten zu sehen ist, wagt ein erstaunliches Gedankenexperiment. Er zeigt, was passieren würde, wenn sich die Größenverhältnisse der Welt verändern würden.

Es ist nur ein wissenschaftliches Gedankenexperiment – allerdings ein ziemlich verrücktes: Der zweiteilige britische Dokumentarfilm "Auf die Größe kommt es an" von Jasper James, der nun in der "Terra X"-Reihe im ZDF zu sehen ist, zeigt, was passieren würde, wenn die bekannten Größenverhältnisse auf der Erde sich veränderten. Er schafft dafür eine Parallelwelt, in der mithilfe erstaunlicher CGI-Animationen Tiere um das Vielfache ihrer normalen Größe wachsen. Zu sehen ist auch ein Mann, der urplötzlich so winzig klein ist wie ein Insekt. Es sind Bilder, die einen durchaus ins Grübeln bringen, obwohl sie natürlich nicht realistisch aussehen, sondern größtenteils ganz bewusst mit einem Augenzwinkern comichaft überzeichnet sind.

Die Resultate dieser unnatürlichen Umkehr der Größenverhältnisse haben tatsächlich erstaunliche Konsequenzen. Beispiel ein fünf Meter riesiger Mensch: Könnte dieser überhaupt noch auf zwei Beinen gehen? Wie müsste sein Herz funktionieren? Und vor allem: Wo müsste es im Körper liegen, damit es das Gehirn noch mit Blut und damit Sauerstoff versorgen könnte? – Wissenschaftler erklären anhand physikalischer und mathematischer Gesetze, dass schon kleinere Änderungen der Größenverhältnisse enorme Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hätten. Besser also, es bleibt alles so, wie es sich die Natur "ausgedacht" hat.

Teil zwei der bemerkenswerten Wissenschaftsdokumentation folgt am Sonntag, 15. April, ebenfalls 19.30 Uhr, im ZDF. Dann werden die Größenverhältnisse erneut umgedreht. Statt zu "Riesen" werden die Menschen zu "Zwergen".


Quelle: teleschau – der Mediendienst

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