Claude François, Schattenseiten eines Playboys

  • Claude François mit seinem Sohn Claude François Junior, genannt Coco, im Jahr 1972 Vergrößern
    Claude François mit seinem Sohn Claude François Junior, genannt Coco, im Jahr 1972
    Fotoquelle: ARTE France
  • Claude François während des Festival européen de la photo de nu 1974 in Arles Vergrößern
    Claude François während des Festival européen de la photo de nu 1974 in Arles
    Fotoquelle: ARTE France
  • Er galt als König des Yéyé und war einer der erfolgreichsten französischen Popstars der 60er und 70er Jahre: Claude François. (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1975) Vergrößern
    Er galt als König des Yéyé und war einer der erfolgreichsten französischen Popstars der 60er und 70er Jahre: Claude François. (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1975)
    Fotoquelle: ARTE France
  • Claude François (li.) mit Dani und Alain Chamfort (re.) im Jahr 1975 Vergrößern
    Claude François (li.) mit Dani und Alain Chamfort (re.) im Jahr 1975
    Fotoquelle: ARTE France
Musik, Musikerporträt
Claude François, Schattenseiten eines Playboys

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 03/05 bis 10/05
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2017
arte
Fr., 03.05.
23:10 - 00:05


Er verkörperte die Leichtigkeit, Lebensfreude und die Lebendigkeit des französischen Chansons: Claude François, liebevoll "Cloclo" genannt, dessen Hit "Comme d'habitude" unter anderem von Frank Sinatra und Sid Vicious gecovert wurde, war einer der erfolgreichsten französischen Popstars der 60er und 70er Jahre. Claude François wurde in Ägypten geboren, wo sein französischstämmiger Vater für die französische Verwaltung des Suezkanals arbeitete; seine Mutter stammte aus Kalabrien. Der charmante blonde Sänger mit dem paillettenbesetzten Smoking glich einem Prinzen, war Teenie- und Frauenschwarm, Musikproduzent und Unternehmer. Er wurde geliebt, gehasst, belächelt und von seinen Groupies wie ein Halbgott verehrt. In dem Porträt erzählen drei Cloclo-Fans und eine seiner ehemaligen Bühnentänzerinnen offen von den Beziehungen, die der Star zu den damals sehr jungen Mädchen unterhielt. Die Sänger Dani und Alain Chamfort erinnern sich an den Claude François hinter den Kulissen. Er war ein absoluter Perfektionist, der alles und jeden kontrollierte und jeden noch so kleinen Fehler bemerkte. Sein überraschender Tod war gleichzeitig die Geburtsstunde einer Legende. Am 11. März 1978 starb Claude François in seiner Pariser Wohnung im Alter von 39 Jahren an einem Stromschlag. Er hatte von der Badewanne aus versucht, eine defekte Glühbirne auszutauschen. Mit seinen zeitlosen Chansons hat Claude François für die Franzosen bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Ein Teil des Geheimnisses ist sicher seine enorme Energie; er war eine wahre Hit-Maschine, der seine Fans elektrisierte. Er brachte die schwarze Musik aus den Staaten, den Soul, und später den Disco-Beat in seinen Hits nach Frankreich. Die Regisseure Daisy D'Errata und Karl Zéro nehmen den extremen Fan-Kult und die Massenhysterie nach Claude François' Tod nicht ohne ironisches Augenzwinkern in den Blick, porträtieren aber auch eine charismatische Pop-Ikone, einen französischen Liberace und Michael Jackson, der für viele seiner Landsleute bis heute zu den schönsten Jugenderinnerungen zählt.


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