Inseln Italiens
14.02.2026 • 10:20 - 11:15 Uhr
Natur + Reisen, Tourismus
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Eine Pinna nobilis in einer Neptungras-Wiese vor Sant‘Antioco: Sie ist die größte Muschel des Mittelmeers.
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Rund um die Insel San Pietro gibt es unter Wasser Rinnen, Felswände und Höhlen: eine spannende Unterwasserwelt für Taucher.
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Carloforte, der einzige Ort auf San Pietro, ist zu einem der schönsten Orte Italiens gekürt worden.
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In den Salzwiesen auf Sant‘Antioco und San Pietro hat der Rosaflamingo optimale Lebensbedingungen gefunden.
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Originaltitel
Inseln Italiens
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Natur + Reisen, Tourismus

Inseln Italiens

Der Sulcis-Archipel liegt vor der Südwestküste Sardiniens. Er umfasst die Inseln Sant'Antioco, San Pietro und mehrere kleine, unbewohnte Inseln. Sant'Antioco ist die Hauptinsel des Archipels und die viertgrößte Italiens. Seit dem 5. Jahrtausend vor Christus ist die Insel besiedelt. Verschiedene Eroberer hinterließen ihre Spuren: Archäologische Funde und Grabstätten von Phöniziern, Karthagern und Römern können auf Sant'Antioco besichtigt werden. Nicht nur kulturell, auch landschaftlich hat die Insel einiges zu bieten: auf der einen Seite flache, lagunenartige Ufer, weite Salzwiesen, in denen der Rosaflamingo lebt, und wunderschöne Sandstrände. Auf der anderen Seite felsige und steile Küstenabschnitte. Unter Wasser erstreckt sich auf dem Meeresboden zwischen Sant'Antioco und Sardinien eine große Wiese aus Neptungras, eine Art Wald im Meer. In ihr lebt die größte Muschel des Mittelmeers: die vom Aussterben bedrohte Pinna nobilis. Die Gewinnung und Verarbeitung der Fäden aus der Pinna nobilis, Byssus oder Muschelseide genannt, hat auf Sant'Antioco eine jahrtausendealte Tradition. Auf der kleineren Insel San Pietro lebt der Großteil der über 6.000 Einwohner im Hafenstädtchen Carloforte, das zu einem der schönsten Orte Italiens gekürt wurde. Auf San Pietro findet immer noch die Mattanza, der traditionelle Thunfischfang, statt. Jedes Jahr im Frühjahr werden Tausende Rotflossen-Thunfische auf dem Weg zu ihren Laichgebieten mit dieser alten Fangmethode gefischt, mit großen Reusen, Muskelkraft und handwerklichem Geschick. Ein Highlight, dem viele Einheimische und Touristen beiwohnen.

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