Tempo - Mut - Erfindungskraft
30.06.2022 • 20:15 - 21:05 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Tempo - Mut - Erfindungskraft: Frauen in der Geschichte des Autos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Info, Gesellschaft + Soziales

Wenn Frauen Vollgas geben

Von Aylin Rauh

Regisseurin Anna Schmidt nimmt in ihrer Dokumentation "Tempo-Mut-Erfindungskraft" das Publikum mit auf eine Spritztour und zeigt den Motorsport aus der weiblichen Perspektive.

Es war das Jahr 1888, als Bertha Benz eine erste Probefahrt mit dem Patent-Motorwagen unternahm. Die Pionierin schrieb Autogeschichte. Viel diskutiert schon damals: die Emanzipation und Unabhängigkeit der Frau. Auch im Automobilbereich begann ein Geschlechterkampf, der mancherorts bis heute nicht zu Ende ist. Regisseurin Anna Schmidt erzählt in ihrer Dokumentation "Tempo – Mut – Erfindungskraft – Frauen in der Geschichte des Autos" bei ARTE mit zahlreichen historischen Filmaufnahmen, Fotos und Animationen die Geschichte des Automobils – und sie tut das aus rein weiblicher Sicht.

Der Rennsport wird bis heute von Männern dominiert: Doch seit vielen Jahren schon machen auch Frauen von sich reden und setzten damit in einer männlich dominierten Welt wertvolle Zeichen. Der Film erinnert an die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung, stellt Rennfahrerinnen vor und porträtiert die großen prägenden Frauen der Geschichte. Ob Bertha Benz, die Eisenacherin Wilhelmine Ehrhardt oder Sophie Opel, die nach dem Tod ihres Mannes die Firmenleitung übernahm und ein Imperium erschuf.

In der Dokumentation entführen drei besondere Rennfahrerinnen das Publikum in die rasante Welt des Rennsports: Paris-Dakar-Gewinnerin Jutta Kleinschmidt, die französische Motorsportlegende Michèle Mouton und die sächsische Rennfahrerin Sophie Hofmann kommen zu Wort.

"Tempo – Mut – Erfindungskraft – Frauen in der Geschichte des Autos“ – Do. 30.06. – ARTE: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Das beste aus dem magazin

Oliver Wnuk und Tobias Vogel mit einer Leinwand.
HALLO!

Maximaler Raum für eigene Gedanken: Ein Gespräch mit Oliver Wnuk

Oliver Wnuk, bekannt aus "Nord Nord Mord" und "Stromberg", veröffentlicht zusammen mit Cartoonist Tobias Vogel das Buch "Besser wird's nicht". Ein Werk voller persönlicher Einblicke und humorvoller Cartoons, das beim Lappan Verlag erscheint.
Andrea König ist Leiterin zweier Apotheken in Brandenburg an der Havel und Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg.
Gesundheit

Warum wirkt das Antibiotikum nicht?

Eine Kundin berichtet von ihrer erfolglosen Behandlung einer Blasenentzündung nach dem Urlaub in Sri Lanka. Der Apotheker gibt wichtige Hinweise, wie Resistenzen vermieden werden können und was bei der Medikamenteneinnahme zu beachten ist.
Eine Frau hält ein Hörgerät in der Hand.
Gesundheit

3. März: Welttag des Hörens

Am 3. März ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf, um das Bewusstsein für die Bedeutung guten Hörens zu schärfen. Studien zeigen: Hörgeräte verbessern die Lebensqualität.
Ein Mann und eine Frau sitzen mit ernstem Blick im Auto.
HALLO!

Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“

Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Eine Grafik: Ein Koffer aus Gras.
Reise

Nachhaltigkeit: Mehr Wunsch als Realität

Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Professor Amir A. Mahabadi in weißem Kittel.
Gesundheit

Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen

Dank minimalinvasiver Katheterverfahren sind Herzklappenoperationen heute schonender als je zuvor. Vor allem für ältere Patienten bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Risiken.