John "Scottie" Ferguson (James Stewart), der wegen seiner Höhenangst aus dem Polizeidienst von San Francisco ausgeschieden ist, übernimmt den Auftrag seines ehemaligen Schulfreundes Gavin Elster (Tom Helmore), dessen Ehefrau Madeleine (Kim Novak) zu beschatten. Elster befürchtet, dass die junge Frau wie ihre Urgrossmutter Selbstmord begehen könnte, denn sie fühlt sich vom Geist der Toten besessen. Scottie folgt Madeleine auf ihren Fahrten durch San Francisco, und als sie sich unter der Golden Gate Bridge zu ertränken versucht, rettet er sie - und verliebt sich in sie. Wie unter einem Bann sucht die wunderschöne Frau die Orte auf, die einen Bezug zu ihrer toten Urgrossmutter haben. In der Hoffnung, sie von ihren Trugbildern befreien zu können, begleitet Scottie sie zu einem Kloster, wo sie auf den Kirchturm steigt. Er versucht ihr zu folgen, doch gelähmt durch seine Höhenangst ist er unfähig, Madeleines Sturz in den Tod zu verhindern. Nachdem Scottie sich mit dem fürsorglichen Beistand seiner Jugendfreundin Midge (Barbara Bel Geddes) vom Schock erholt hat, begegnet er Judy Barton (Kim Novak), einer jungen Frau, die Madeleine verblüffend ähnlich sieht. Fasziniert versucht er, die Doppelgängerin für sich zu gewinnen - und ahnt nicht, was ihn erwartet. Der Stoff zum Film "Vertigo" stammt vom bekannten Autorenpaar Boileau/Narcejac. Bereits ihr Roman "Les Diaboliques", aus dem Henri Georges Clouzot einen Krimiklassiker schuf, hatte Hitchcock interessiert, worauf die Autoren den Roman "D'entre les morts" eigens für ihn schrieben. "Vertigo" erntete bei der Premiere wenig Lob; erst später wurde der Film als eines der interessantesten und raffiniertesten Werke Hitchcocks anerkannt, dessen sich steigernde Effekte nur bei mehrmaligem Betrachten erfassbar sind. James Stewart, der mit beeindruckender Intensität Scotties Emotionen Ausdruck verleiht, und die atemberaubende Kim Novak in ihrer ersten anspruchsvollen Hauptrolle - sie kann am 13. Februar 2026 ihren 93. Geburtstag feiern - sind unvergesslich, ebenso wie die suggestive Filmmusik von Bernard Herrmann, die die Atmosphäre zwischen Traum und Albtraum äusserst wirkungsvoll akzentuiert. Der buchstäblich schwindelerregende Blick des Protagonisten ins Treppenhaus des Kirchturms kam durch eine Kamerabewegung nach vorn und gleichzeitiges Wegzoomen zustande. Der Effekt geht auf Second-Unit-Kameramann Irmin Roberts zurück und avancierte schnell zum Markenzeichen des Films.
Klassiker im neuen Gewand: Mick Wilson von FRONTM3N
Mit „Now And Then“ bringen die FRONTM3N ein ganz besonderes Album zu ihrem zehnten Geburtstag heraus. prisma sprach mit Mick Wilson zu den Hintergründen.
Am 4. Februar wird der Weltkrebstag begangen, um auf die Verbindung und die individuellen Geschichten von Krebspatienten aufmerksam zu machen. Unter dem Motto "Gemeinsam. Einzigartig!" soll ein menschenzentrierter Ansatz in der Behandlung gefördert werden.
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Neujahrsvorsätze sind oft zum Scheitern verurteilt. Warum das so ist und wie man es besser machen kann, zeigt dieser Artikel: mit realistischen Zielen und Pausen statt Stress.
Magnesium ist ein unverzichtbarer Mineralstoff im Körper, der über 600 Enzyme aktiviert und viele Stoffwechselprozesse steuert. Wichtig für Muskeln, Herz und Blutdruck.
„Das neue Album fängt die Essenz der Band ein“: Sänger Myles Kennedy über das neue Album der Band Alter Bridge
Alter Bridges Sänger Myles Kennedy äußert sich im Interview mit prisma über die Arbeit am neuen, selbstbetitelten Album, seinen Umgang mit Kritikern und wie er seine Stimme pflegt.
Viele Mütter möchten ihre Babys stillen, doch manchmal ist es herausfordernder als gedacht. Eine junge Mutter teilt ihre Erfahrungen und sucht Rat zur Optimierung des Stillrhythmus in ihrer Praxis.