Der Kampf gegen Sexismus, Rassismus und Diskriminierung schien fast schon Konsens. Doch jetzt weht ein neuer Wind. Warum "Woke" zum Feindbild wurde, fragt "aspekte"-Host Salwa Houmsi. Mit einem polarisierenden Kulturkampf will die AfD an die Macht kommen, verrät ein Strategiepapier. Gehört schon dazu, dass Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) verboten hat, zum CSD vor dem Bundestag die Regenbogenflagge zu hissen? In den USA hat Donald Trump mit seinem "War on Wokeness" erfolgreich Wahlkampf gemacht. In einer der ersten "Executive Orders" verbot er die Förderung von Diversität, Gleichheit und Inklusion. Und in Deutschland? Auch hier ändert sich die Stimmung zum Teil bedrohlich, die gesellschaftliche Polarisierung wird spürbarer. Die Zahl der antiqueeren Gewalttaten steigt. Auch in der Mitte der Gesellschaft werden Queerfeindlichkeit und rechte Überzeugungen salonfähig, bestätigen die Organisatoren des Christopher Street Day in Berlin. Konservative Wende, ein Vibe-Shift, statt gemeinsames Engagement für mehr Vielfalt? Salwa Houmsi fährt nach Bad Freienwalde im östlichen Brandenburg und spricht mit Bürgerinnen und Bürgern, wie sie dort den Überfall auf ein Volksfest für Vielfalt erlebt haben. Die Veranstalter werden als "Nestbeschmutzer" beschimpft, der Bürgermeister verharmlost den Angriff als "Störung", und die AfD hetzt gegen queere Stadtbewohner. Eine Verschiebung des Zeitgeistes zeigt sich auch im unerwarteten Erfolg von Ulf Poschardts Buch "Shitbürgertum". In seiner Polemik triumphiert der Welt-Herausgeber darüber, dass die "Woken" überall an Einfluss verlieren. Salwa Houmsi trifft die Schriftstellerin Anne Rabe, die in ihrem neuen Buch "Das M-Wort: Ein Essay über Moral" einen neuen rechten Mainstream und dessen Moralverachtung beklagt. "aspekte" will von ihr wissen, ob übertriebene Political Correctness eine Mitschuld am Erstarken der Rechtspopulisten trägt. Andreas Rödder, bekennender Konservativer und ehemaliger Vorsitzender der CDU-Grundwertekommission, befürwortet sogar eine fallweise Zusammenarbeit seiner Partei mit der AfD, die inzwischen stärkste Oppositionspartei ist. Besteht die Gefahr, durch eine Aufweichung der Brandmauer völkisch rechte Positionen zu normalisieren? Der gefährliche Trend zum Autoritären besorgt auch den Dramatiker Ferdinand Schmalz. "aspekte" spricht mit ihm über sein neues Bühnenstück "bumm tschak oder der letzte henker", das von der Machtübernahme eines fiktiven despotischen Regimes handelt und bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt wird. Auch die Dropkick Murphys machen die gesellschaftliche Entwicklung zum Thema ihrer Musik. Auf ihrem neuen Album mit dem Titel "For the People" fordert die US-amerikanische Punkrockband Gerechtigkeit für die Arbeiterklasse. Salwa will von den Musikern wissen, was Künstler gegen die gesellschaftliche Polarisierung tun können.
Schlafwandeln ist bei Kindern keine Seltenheit. Zwischen 15 und 30 Prozent der Kinder schlafwandeln mindestens einmal. Ein sicherer Schlafplatz und ein fester Schlafrhythmus können helfen, das Risiko zu reduzieren.
Die HPV-Impfung wird für Kinder ab neun Jahren empfohlen, um sie frühzeitig gegen Humane Papillomviren und deren Folgen zu schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät zu einer Impfung zwischen neun und 14 Jahren, um das Risiko von Krebs und Warzen zu minimieren.
Wirbelgleiten - wenn der Rücken nicht mehr mitmacht
Die Geschichte einer 56-jährigen Frau, die trotz der Diagnose Wirbelgleiten ihren Alltag meistert. Mit Schmerztherapie, Bewegung und Willenskraft kämpft sie gegen die Einschränkungen an.
Natalia Wörner: "Die Welt braucht Frauen in Führungspositionen"
Die neueste Folge von "Die Diplomatin" mit Natalia Wörner als Karla Lorenz in Rom behandelt den mysteriösen Tod einer Nonne und die Aufdeckung eines Missbrauchsskandals.
Gebärmutterhalskrebs wird oft spät erkannt, ist aber durch Früherkennung und Impfung leicht vermeidbar. HPV ist der Hauptauslöser. Frauen und Männer sollten die Empfehlungen der STIKO beachten.