Die Diagnose Brustkrebs ist der Albtraum für viele Frauen. Die "37°"-Reportage hat drei Brustkrebs-Patientinnen begleitet. So wie Magdalena, die sich trotz ihrer Erkrankung kämpferisch gibt und nun sogar als Unterwäsche-Model arbeitet.

Mammakarzinom! Wenn Ärzte dieses Wort aussprechen, trifft es Frauen schwer. Rund 70.000 Mal im Jahr wird die schlimme Diagnose Brustkrebs getroffen. Es ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Doch wie umgehen mit diesem Schock? Die Autorin Nathalie Suthor hat drei Patientinnen über die Dauer eines halben Jahres begleitet. Von kämpferischer Einstellung bis hin zur totalen Verzweiflung hat sie die Gefühlsregungen mit der Kamera eingefasst. Der bewegende Beitrag ist nun innerhalb der "37°"-Reportagereihe im Zweiten zu sehen.

Magdalena beispielsweise musste nach ihrer Erkrankung Brustamputation, Chemotherapie und Bestrahlung über sich ergehen lassen. Dennoch betont sie: "Ich genieße jeden Tag, das Leben ist schön." Und das liegt auch an Holger. Zwei Tage vor der ersten Operation hatte er Magdalena einen Heiratsantrag gemacht. "Ich wollte ein Zeichen setzen", sagt er. Magdalena nahm an. Und sie hat in der Liebe sogar noch weiteren Mut gefunden. "Ich bin ein kämpferischer Typ. Aufgeben kam für mich nie infrage."

Dieser positive Umgang mit der Krankheit brachte ihr sogar einen neue Berufung. Sie wurde Unterwäsche-Model für eine Wäschefirma, die spezielle Büstenhalter und Badeanzüge für Frauen, die eine Brustkrebs-Operation hatten, herstellt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst