UN-Sonderbotschafterin

Angelina Jolie ruft zum Kampf gegen Unterdrückung auf

Sie setzt sich seit Jahren für mehrere Hilfsorganisationen auf der ganzen Welt ein. Aktuell äußerte sich Angelina Jolie zu weltweiten Missständen – und hatte eine wichtige Bitte an alle US-Bürger.

Als UN-Sonderbotschafterin liegt ihr soziale Gerechtigkeit besonders am Herzen. Nun erhob US-Star Angelina Jolie mithilfe eines Gastbeitrags im "TIME"-Magazin ihre Stimme auf kraftvolle Art und Weise. Sie forderte darin alle Amerikaner auf, den Kampf für Menschenrechte und Gleichheit als einen Kampf anzusehen, der weltweit stattfindet. Die 45-jährige Schauspielerin begann ihren emotionalen Text mit den Worten: "Da Diskriminierung und Rassismus aktuell in Amerika im Vordergrund stehen, müssen wir auch weltweit die zunehmende Verfolgung und Unterdrückung angehen, die Millionen Menschen ihrer Rechte, Freiheit und ihrer Sicherheit berauben." Zudem beklagte Angelina Jolie, dass fast 80 Millionen Menschen weltweit "durch extreme Verfolgung und Gewalt aus ihren Häusern vertrieben wurden und nun als Flüchtlinge leben". Die Vertreibung habe sich demnach seit 2010 fast verdoppelt.

Die Zahlen untermauerte die Schauspielerin mit eindringlichen Zeilen: "Zum ersten Mal betrifft die Zwangsumsiedlung mehr als ein Prozent der Menschheit. Dies sind Menschen, die vor Angriffen auf Schulen und Krankenhäuser, sexueller Gewalt, Belagerung ganzer Städte, mörderischer Unterdrückung terroristischer Gruppen und jahrzehntelanger Verfolgung aufgrund von Religion, Geschlecht oder Sexualität fliehen." Sie erklärte zudem, welches Problem damit verbunden sei: "Flüchtlinge werden oft als Belastung angesehen, mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus begrüßt und in der Politik sowie in den Medien verunglimpft und entmenschlicht."

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Damit übte die Ex-Frau von Hollywoodstar Brad Pitt vor allem heftige Kritik an ihrem Heimatland Amerika und dessen Flüchtlingspolitik. Jolie: "In unserer Welt gibt es eine Trennlinie zwischen denen, die Rechte und Freiheit haben, und denen, die dies nicht haben. Mit wem wir zusammenstehen und wie sehr wir bereit sind, uns zu verändern und zu kämpfen, sollte nicht von unseren Grenzen abhängig sein."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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