"Sie haben nichts für mich getan"

Trump tritt aus Schauspieler-Gewerkschaft aus – die bedankt sich

Donald Trump ist mit sofortiger Wirkung aus der amerikanischen Schauspieler-Gewerkschaft SAG-AFTRA ausgetreten. Die Reaktion der Vorsitzenden: "Dankeschön".

Noch bevor die amerikanische Schauspieler-Gewerkschaft SAG-AFTRA über einen möglichen Ausschluss von Donald Trump beraten konnte, hat er selbst Nägel mit Köpfen gemacht: In einem nun veröffentlichten Schreiben an die Gewerkschaftsvorsitzende Gabrielle Carteris erklärt der ehemalige US-Präsident selbst seinen Austritt.

"Wen interessiert das schon!", lautete Trumps Antwort auf die bevorstehende Anhörung des Disziplinarausschusses. Er sei zwar nicht mit der Arbeit der Gewerkschaft vertraut, jedoch sei er "sehr stolz" auf seine eigenen Auftritte in Film und Fernsehen, darunter "Kevin allein in New York" (1992), "Zoolander" (2001) und "Der Prinz von Bel-Air" (1990-1996), "um nur einige zu nennen". Er selbst habe den Nachrichten des Kabelfernsehens sehr geholfen. Schließlich sei die Branche vor seiner Einmischung in die Politik eine "aussterbende Plattform" gewesen. Selbst bei "Fake News CNN", fährt der 74-Jährige fort, habe er "tausende Arbeitsplätze" geschaffen.

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SAG-AFTRA hingegen habe "wenig für ihre Mitglieder" und nichts für ihn, Donald Trump, getan, "außer dem Eintreiben von Beiträgen und der Förderung gefährlicher, unamerikanischer Ideen". Dies seien nur die politischen Versäumnisse der Organisation. "Ihre disziplinarischen Versäumnisse sind sogar noch ungeheuerlicher", erklärte Trump. Aus diesem Grund wolle er nicht länger mit der Gewerkschaft verbunden sein: "Daher möchte ich Sie mit diesem Schreiben über meinen sofortigen Austritt aus der SAG-AFTRA informieren. Sie haben nichts für mich getan."

Die Gewerkschaftsvorsitzende Carteris hat inzwischen auf das Schreiben reagiert: "Dankeschön", lautete ihre simple Antwort.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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