04.02.2021 "30 Grad unter Null – Gefangen im Schnee"

Vincent Piazza: "Die Kälte war unser Endgegner"

von Rachel Kasuch
"30 Grad unter Null – Gefangen im Schnee" beruht auf einer wahren Geschichte.
"30 Grad unter Null – Gefangen im Schnee" beruht auf einer wahren Geschichte.  Fotoquelle: Tiberius Film

Ein Horrorszenario, das an Realität kaum zu überbieten ist! In dem US-Thriller "30 Grad unter Null – Gefangen im Schnee" (jetzt im Sky Store) passiert dem Ehepaar Matt (Vincent Piazza) und Naomi (Genesis Rodriguez) das Undenkbare: Die beiden während eines extremen Schneesturms über Nacht in ihrem eigenen Wagen eingeschneit und somit eingesperrt.

Für das Paar, das gemeinsam ein Kind erwartet, gibt es kein Entkommen. Stattdessen müssen sich Matt und Naomi plötzlich einen Kampf gegen die klirrende Kälte und die schwindende Nahrungsversorgung liefern. Selbst für die Schauspieler waren die Dreharbeiten alles andere als einfach zu bewältigen.

Hauptdarsteller Vincent Piazza erklärte: "Genesis und ich hatten das Glück, sehr viel Zeit miteinander zu verbringen und so eine besondere Beziehung aufzubauen. Wir wollten, dass sich unsere Rollen authentisch anfühlen und dass es auf der Leinwand so rüberkommt, als seien wir ein wirkliches Paar. Wir hatten so die Möglichkeit, im kleinsten Detail über gewisse Szenen des Drehbuchs zu sprechen. Jede Art von Beziehung ist eine Reise. Jetzt muss man sich vorstellen, dass diese Beziehung plötzlich in einer Petrischale unter einem Mikroskop betrachtet wird. Dabei entdeckt man jede Menge Überraschungen."

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Die beklemmende Enge im Wagen und die Zweisamkeit, in der Matt und Naomi rund 24 Tage ausharren müssen, stellte für die Schauspieler eine ungewohnte Herausforderung dar. Vincent gab dennoch zu: "Genesis ist so eine wundervolle Schauspielerin, mit der ich in die Tiefen unserer Charaktere schlüpfen konnte. Sie wusste genau, was ihr Ziel war. Dafür musste sie jedoch einen Preis bezahlen und war die gesamten Dreharbeiten über auf einer strengen Diät. Für mich ging es darum, Abwechslung in ein und demselben Ort zu finden. Für uns gab es nur die Zeit, die vorüberging und die Kälte, die uns umhüllte. Das waren unsere Endgegner im Film: Die Kälte und der Schnee. Trotzdem hat es einfach Spaß gemacht, mich mit Genesis auf diese Reise zu begeben – auch wenn es sehr fordernd war."

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