Doubles aus der Familie

So sind bei "GZSZ" intime Szenen trotz Corona möglich

Umarmungen und Nähe? Das ist wegen der Corona-Pandemie derzeit schwierig. Das Team der RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" hat sich beim Dreh deshalb eine kuriose Alternative überlegt.

Es wird immer kreativer am Set von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (RTL, montags bis freitags, 19.40 Uhr): Erst kürzlich haben sich Ulrike Frank und ihr Serienpartner Jan Kittmann in Quarantäne begeben, um wieder intime Szenen drehen zu können, Küssen inklusive. Nun griffen die Macher erneut in die Corona-Trickkiste: Um eine innige Szene zwischen Mutter und Tochter zu realisieren, setzten die Verantwortlichen der beliebten RTL-Vorabendserie kurzerhand auf Familien-Doubles.

Nach der schweren Trennung von Felix (Thaddäus Meilinger) plant Laura (Chryssanthi Kavazi), den Kiez zu verlassen. Ihre Mutter Yvonne (Gisa Zach) will sie aufhalten. Im Laufe der dramatischen Situation kommt es zu einer Versöhnung zwischen den beiden, inklusive einer innigen Umarmung. Da wegen der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen keine Nähe zwischen den Schauspielerinnen zugelassen ist, sprangen Zachs Tochter Rosa Zach und Kavazis Schwester Elisabeth Di Caro als Doubles ein, damit die herzliche Szene gedreht werden konnte.

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"Da wir für die Versöhnung von Laura und Yvonne gerne eine Umarmung der Beiden zeigen wollten, kam die Idee auf, diese Umarmung mit Doubles zu drehen", sagte Zach gegenüber RTL. "Also mit Menschen aus unserem familiären Umfeld, um den Maßnahmen der besonderen Drehbedingungen gerecht zu werden. Auch da meine Tochter Rosa eine sehr ähnliche Größe und Statur wie Chryssanthi hat, kamen wir auf diese Idee."

Den beiden Doubles schien der kurze Ausflug in die Filmwelt gefallen zu haben. "Ich fand es sehr interessant und aufregend, meiner Schwester bei den Dreharbeiten mal über die Schulter schauen zu können", so Di Caro. Rosa Zach, die selbst plant, Schauspielerin zu werden, erzählte: "Spannend waren vor allem Kostüm und Maske, weil ich ja in der Szene genauso aussehen musste wie Laura. Der Moment des Drehens ging super schnell vorbei, aber es hat viel Spaß gemacht, und alle waren sehr nett!"


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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