Für seine Festnahme brauchte die Justiz einen langen Atem: Jetzt wurde Joaquin "El Chapo" Guzmán verurteilt. Eine Dokumentation zeichnet nun den Lebensweg des berüchtigten Drogenbosses nach.

Das jahrelange Katz-und-Maus-Jagd mit der Polizei hat ein Ende: Der berühmt-berüchtigte Drogenboss Joaquin "El Chapo" Guzmán wurde am Ende des aufsehenerregenden Prozesses in New York verurteilt und muss für den Rest seines Lebens hinter Gittern. Es ist der vorläufige Tiefpunkt des Lebens von Guzmán, auf das der deutsche Pay-Sender History in einer Folge der Doku-Reihe "Kingpin – Die größten Verbrecherbosse" (Montag, 18. März, 20.15 Uhr) nun einen Blick zurückwirft.

Die anderthalbstündige Sendung setzt schon zu Zeiten an, als "El Chapo" ein bescheidenes Leben als verarmter Orangenverkäufer fristete und zeichnet dann seinen Weg an die Spitze eines multinationalen Drogenkartells nach. Neue Einblicke verschaffen seltene Aufnahmen einer der Gefängnisausbrüche des Verbrechers und exklusive Filmausschnitte, die das System von Schmuggeltunneln beschreiben. Mit nachgestellten Szenen beschreibt die Dokumentation auch die Verfolgungsjagd zwischen Guzmán und der Polizei. Außerdem beschreiben Drogenfahnder das schier aussichtslose Bestreben , den Drogenschmuggel in die USA aufzuhalten und das Kartell zu zerschlagen.

Neben Joaquin "El Chapo" Guzmán beleuchten weitere Ausgaben der Reihe "Kingpin – Die größten Verbrecherbosse" die Lebensgeschichten von Pablo Escobar, James "Whitey" Bulger und John Gotti.


Quelle: teleschau – der Mediendienst