Das sind Worte, die nachdenklich zurücklassen: Schauspieler Harrison Ford hielt am Schlusstag des siebte Weltregierungsgipfels in Dubai eine energische Rede zum Klimawandel. Er bezeichnete die Veränderungen als die "größte moralische Krise unserer Zeit".

Der Schauspieler forderte: "Wir müssen Regierungen, Unternehmen und Gemeinden auffordern, zu handeln und in die Umwelt und unsere Zukunft zu investieren." Klar sei für Ford eines: "Wenn die Natur nicht erhalten bleibt, wird der Mensch nicht überleben – so einfach ist das."

Städte wie Dubai, London, Los Angeles und Honkong seien durch den Anstieg des Meeresspiegels direkt betroffen, so der 76-Jährige. Diese Tatsache gefährde nicht nur die Bevölkerung, sondern sei auch "existenzgefährdend für die Wirtschaft". Ford appellierte an die Anwesenden im vollen Plenarsaal im Madinat Jumeirah in Dubai: "Wir alle – ob reich oder arm, mächtig oder machtlos – werden unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden."

Besorgt sei der Schauspieler vor allem im Hinblick auf kommende Generationen: "Die Erde und die Meere sind das Erbe, das wir unseren Kindern hinterlassen. In zehn Jahren ist es vielleicht zu spät." Schließlich brauche die Natur keine Menschen, die Menschen seien aber sehr wohl auf die Natur angewiesen. "Arbeiten wir zusammen, krempeln wir die Ärmel hoch. Bewältigen wir diese Aufgabe", beendete Harrison Ford schließlich seine Rede.


Quelle: teleschau – der Mediendienst