Mit der Bestsellerverfilmung "Der Marsianer – Rettet Mark Watney" ist Ridley Scott wieder dort angekommen, wo er sich wohlfühlt: Im Weltall. ProSieben zeigt den Kassenhit mit Matt Damon am Sonntag als Free-TV-Premiere zur besten Sendezeit.

Wirklich abwegig ist die Vorstellung eines auf dem Mars gestrandeten Astronauten nicht. Immerhin plant die NASA, in weniger als zehn Jahren eine bemannte Mission zum Roten Planeten zu schicken. Genau das macht Scotts Film so interessant: Er zeigt Ereignisse, die sich in der Zukunft durchaus so zutragen können.

Im Film ist es Mark Watney (Matt Damon) der zu den ersten Menschen gehört, die von der NASA auf den Mars geschickt werden. Nach einem schweren Sandsturm glaubt seine Crew, dass Watney tot sei und verlässt den Planeten. Doch der Botaniker und Ingenieur ist quicklebendig und will es auch bleiben. Notgedrungen und mit viel Erfindungsgeist kolonialisiert Watney den Roten Planeten im Alleingang – in steter Hoffnung auf Rettung von der Erde.

Watney hofft und zweifelt, aber er gibt nicht auf – und er führt ein Videotagebuch, in dem er sich mit lockereren Sprüchen weigert, seine Situation als ausweglos einzuschätzen. Der stets passende Humor ist, neben einer äußerst spektakulären Rettungsmission im Finale, der Grund, warum "Der Marsianer" so gut funktioniert.

Ridley Scott holt in seinem Film das Beste aus den Menschen heraus: Sie sind am Fortschritt genauso interessiert wie am Schicksal eines Einzelnen und zeigen, wozu die Menschheit in der Lage ist, wenn sie sich einfach mal nicht um Egos, Politik und Religion kümmert.


Quelle: teleschau – der Mediendienst